Mobilitätsrechner: E-Auto Kosten, Reichweite & Ladeverluste

Mobilität wird elektrisch – aber ist sie auch günstiger? Der Vergleich zwischen Verbrenner und Elektroauto ist komplex. Es geht nicht nur um "Strom vs. Benzin", sondern um Wertverlust, Wartung, Steuer und Förderungen (THG-Quote).

Unsere Rechner zeigen dir die Total Cost of Ownership (TCO). Wir analysieren Ladeverluste (die oft 10-15% ausmachen), realistische Reichweiten im Winter und ob sich eine eigene Wallbox finanziell amortisiert.

Auch für Pendler bieten wir Klarheit: Ab wann lohnt sich das E-Bike oder der Firmenwagen? Rechne nach, bevor du unterschreibst.

Leitfaden lesen · 22 Min
E-Auto in Deutschland 2026: Lohnt sich der Umstieg wirklich?
Vom ersten Modell-Vergleich bis zur Heimladestation: was Käufer 2026 zur Elektromobilität wissen müssen.

Alle E-Mobilität Rechner

5 Tools

Welche Mobilitäts-Strategie für dich?

  • Eigenes E-Auto (35.000–60.000 €): Ab 12.000 km/Jahr Fahrleistung, Heimladen möglich, Strompreis < 35 ct/kWh. TCO 5–7 €/100 km.
  • Eigener Verbrenner: Wenig Fahrleistung, kein Lade-Setup, Langstrecken-Häufigkeit. TCO 8–11 €/100 km.
  • Carsharing + ÖPNV: Ab Pendelweg unter 15 km, urbaner Raum, gelegentliche Langstrecken. TCO 200–500 €/Monat statt 600–900 €.
  • Pedelec + ÖPNV-Abo: Pendelweg 5–15 km, flaches/gemischtes Gelände. TCO 60–100 €/Monat — Spitzen-Spar-Variante.
  • Firmenwagen elektrisch (0,25 %-Regel): Bei BLP > 40.000 € und beruflicher Nutzung > 60 % oft die rationale Wahl.

Die wichtigste Frage: Kannst du zu Hause oder am Arbeitsplatz laden? Wer auf öffentliche DC-Schnelllader (60–80 ct/kWh) angewiesen ist, hat als E-Auto-Fahrer kaum noch Kostenvorteil gegenüber dem Verbrenner. Heimladen mit Wallbox + dynamischer Tarif drückt die Effektivkosten dagegen auf 4–6 €/100 km.

Bei der Wallbox-Entscheidung: Reine 11-kW-Wallboxen kosten 800–1.500 € inkl. Installation. Schon ohne Förderung amortisiert sich die Investition in 2–4 Jahren. Bei dynamischen Stromtarifen rentiert sich zusätzlich smarte Lade-Steuerung (Tibber Pulse, go-e, Easee).

Häufige Fragen & Antworten

Alles, was du zu diesem Thema wissen musst.

Wenn du zuhause laden kannst: Meistens ja. Wer auf öffentliche Schnelllader angewiesen ist, zahlt oft ähnlich viel wie für Diesel. Der große Vorteil liegt in den geringeren Wartungskosten und der Steuerbefreiung.
Rechne pauschal mit 20-30% weniger Reichweite bei Frost. Heizung und kalter Akku kosten Energie. Auf der Autobahn bei 130 km/h steigt der Verbrauch zudem exponentiell an.
Ja, allein wegen des Komforts und der Sicherheit. Finanziell amortisiert sie sich durch den günstigeren Hausstromtarif im Vergleich zu öffentlichen Ladern oft nach 2-3 Jahren.
Die Treibhausgas-Quote ist eine staatlich vorgeschriebene CO2-Reduktion für Mineralölkonzerne. Wenn du ein E-Auto besitzt, kannst du deine 'eingesparten' Emissionen einmal pro Jahr verkaufen — über Vermittler bekommst du 70–250 € pro Auto.
Aktuelle LFP- und NMC-Akkus halten 1.500–2.500 Vollzyklen. Bei einer 60-kWh-Batterie und 18 km/kWh ergibt das eine Lebensdauer von 250.000–450.000 km, bevor die Restkapazität auf 70–80 % fällt.

Weitere Kategorien entdecken