Drei Stellschrauben – mehr gibt es nicht
- Liter – Sparduschkopf, kürzer duschen, Durchflussbegrenzer am Waschbecken. Der mit Abstand größte Hebel, weil er linear in die Rechnung eingeht.
- Temperaturdifferenz – von 45 auf 42 Grad sind bei 12 Grad Kaltwasser rund neun Prozent weniger Energie. Die Grenze setzt der Legionellenschutz.
- Wirkungsgrad – Speicherdämmung, Zirkulationspumpe zeitgesteuert statt dauerhaft, kurze Leitungswege.
Was Warmwasser im Jahresverbrauch ausmacht
In einem unsanierten Altbau liegt der Anteil bei etwa 12 bis 15 Prozent des Gesamtenergiebedarfs. In einem gut gedämmten Neubau kann er 30 bis 40 Prozent erreichen – nicht weil mehr Warmwasser verbraucht wird, sondern weil die Heizung so viel weniger braucht. Wer nach der Sanierung wissen will, wo die Energie bleibt, findet sie oft hier.
Praktische Folge: Bei einer Wärmepumpe lohnt der Blick auf die Warmwasserbereitung besonders, weil hohe Speichertemperaturen die Arbeitszahl drücken. Jedes Grad weniger verbessert die Effizienz der gesamten Anlage.
Grenzen dieser Rechnung
Der Rechner arbeitet mit einem pauschalen Wirkungsgrad und einem konstanten Energiepreis. Nicht enthalten sind saisonale Schwankungen der Kaltwassertemperatur, Zirkulationsverluste im Detail, Grundpreise des Energieversorgers, Wasserkosten selbst sowie die Arbeitszahl einer Wärmepumpe, die bei der Warmwasserbereitung schlechter ausfällt als im Heizbetrieb. Für eine belastbare Bewertung hilft der Energieberater oder das Heizungsfachunternehmen.