Deutschland lag 2025 mit 19,1 Prozent E-Auto-Anteil über dem EU-Schnitt von 17,3 Prozent, meldet Destatis auf Basis von Eurostat-Daten. Im August 2026 erreichte die Quote laut KBA bereits 32,4 Prozent – ein Tempo, das sich innerhalb weniger Monate fast verdoppelt hat.
Erdgas wurde im August 2026 auf Erzeugerebene um 7,5 Prozent teurer, Strom um 1,7 Prozent – während beide Energieträger für Verbraucher laut Destatis gleichzeitig günstiger wurden. Der Erzeugerpreisindex gilt als Frühindikator für künftige Verbraucherpreise.
1,3 Millionen Haushalte bezogen 2025 Wohngeld – ein Rekord seit Beginn der Zeitreihe 2005, obwohl die nächste reguläre Erhöhung des Wohngeldes erst 2027 ansteht. Der Anstieg kommt allein über mehr Berechtigte.
Der Preisanstieg bei Wohnimmobilien hat sich laut Destatis im 2. Quartal 2026 deutlich verlangsamt: nur noch 0,6 % im Jahresvergleich, nach 1,2 % im Quartal davor. In den Top-7-Metropolen werden Eigentumswohnungen sogar günstiger.
Das BMAS hat den Referentenentwurf zu den Sozialversicherungsrechengrößen 2027 vorgelegt: Die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung steigt um 4,7 %, die der Krankenversicherung wegen einer gesetzlichen Sonderanhebung um 9,7 %.
Niedrigwasser am Rhein, höhere Zinsen und Baukosten bremsen laut Bundesbank die Konjunktur im 3. Quartal 2026 – bei einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent.
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