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Lokale Berechnung · Hessen

Mietrendite in Marburg berechnen: Lohnt sich das Investment?

Mietrendite in Marburg: 11,00€/m² Miete bei 3.800€/m² Kaufpreis. Bruttorendite & Nettorendite berechnen.

Marburg

Marburg liegt in Hessen und hat etwa 76.851 Einwohner. Hier gelten lokale Bedingungen, die in die Berechnung einfließen.

Marburg im Profil

Marburg liegt in Hessen und zählt rund 76.851 Einwohner – damit eine Mittelstadt in Hessen mit geschätzt etwa 37.488 Haushalten. Stadtspezifisch fließen die Einwohnerzahl und – wo amtlich verfügbar – der lokale Grundsteuer-Hebesatz ein; regionale Kennzahlen wie Strom-, Gas- und Wasserpreis basieren auf geprüften Hessen-Durchschnitten.

Kaltmiete/m²

11,00 €

Kaufpreis/m²

3.800 €

11,8 % höher als der Bundesschnitt

Grunderwerbsteuer

6 %

Was bedeutet das konkret für Marburg?

Die Bruttomietrendite in Marburg liegt bei aktuell rund 3,47 % – berechnet aus 11,00 €/m² Kaltmiete und 3.800 €/m² Kaufpreis. Nach Abzug von Kaufnebenkosten (6 % Grunderwerbsteuer in Hessen) und laufenden Kosten bleibt netto meist 1–1,5 Prozentpunkte weniger.

Für die Berechnung in Marburg sind vor allem die für dieses Tool relevanten lokalen Kennzahlen entscheidend: Kaltmiete/m² 11,00 €, Kaufpreis/m² 3.800 € und Grunderwerbsteuer 6 %. Diese Werte fließen direkt in das Ergebnis ein und machen den Rechner für Marburg in Hessen aussagekräftiger als eine bundesweite Pauschale.

Vergleich mit den Nachbarstädten von Marburg

Die nächstgelegenen Städte sind Gießen (24 km), Frankenberg (Eder) (29 km) und Lich (31 km). Die Strompreise schwanken regional nur um wenige Prozentpunkte, weil das Netzentgelt im jeweiligen Bundesland einheitlich kalkuliert wird. Ein Vergleich lohnt sich aber bei den Hebesätzen der Grundsteuer und den lokalen Förderprogrammen, die je nach Kommune erheblich variieren – gerade, wenn du in der Region einen Umzug oder ein Investment planst.

Mit rund 76.851 Einwohnern ist Marburg kleiner als das 24 km entfernte Gießen (89.978 Einwohner). Die Marktdichte beeinflusst Energie-Versorger-Konkurrenz und damit indirekt die Tarif-Verfügbarkeit – größere Städte haben typischerweise Zugriff auf mehr Spezialtarife, etwa für Wärmepumpen oder E-Auto-Laden.

Lokale Bedingungen in Hessen

  • Kaltmiete/m²: 11,00 €durchschnittliche Kaltmiete pro m².
  • Kaufpreis/m²: 3.800 €durchschnittlicher Kaufpreis pro m².
  • Grunderwerbsteuer: 6 %Grunderwerbsteuer – beim Immobilienkauf direkt fällig.

Praktische Tipps für Marburg

  • Strompreis in Marburg: 39,9 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Marburg: 12,6 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.400 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 3.800 €/m² und Kaltmiete 11,00 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 28,8.
  • Wasserhärte in Marburg: 14 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Häufige Fragen zu Marburg

Wie hoch ist die Mietrendite in Marburg?

Zwölf Monatsmieten zu 11,00 €/m², gemessen an 3.800 €/m² Kaufpreis, ergeben für Marburg eine Bruttomietrendite von rund 3,47 %. Das ist eine Beispielrechnung mit Ortsdurchschnitten — Baujahr, Zustand und Mikrolage verschieben das Ergebnis in beide Richtungen. Als Zusage für ein konkretes Objekt taugt der Wert nicht.

Was bleibt in Marburg von der Bruttorendite netto übrig?

Von den 3,47 % gehen Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis und nicht umlagefähige Kosten ab. Als Faustregel liegt die Nettorendite dadurch rund ein bis anderthalb Prozentpunkte darunter. Für die Instandhaltung ist ein Planungsansatz von etwa 1 % des Gebäudewerts pro Jahr gängig, bei unsanierten Altbauten eher mehr.

Wie stark drücken die Kaufnebenkosten die Rendite in Hessen?

Zur Grunderwerbsteuer von 6 % in Hessen kommen Notar und Grundbuch sowie meist eine Maklerprovision — zusammen häufig rund ein Zehntel des Kaufpreises. Diese Summe gehört in den Nenner der Renditerechnung, sonst fällt das Ergebnis zu optimistisch aus. Aus 3,47 % Bruttorendite wird dadurch grob ein Zehntel weniger, bevor laufende Kosten überhaupt berücksichtigt sind. Den Steuersatz legt das jeweilige Bundesland fest, er kann sich ändern.

Wie wirkt sich die Grundsteuer in Marburg auf die Mietrendite aus?

Marburg legt den Hebesatz für Grundsteuer B selbst fest; er liegt bei 450 %. Bei vermieteten Wohnungen ist die Grundsteuer über die Betriebskostenabrechnung umlagefähig, sofern der Mietvertrag die Umlage vorsieht — dann trifft sie die Rendite kaum. Bei Leerstand bleibt sie dagegen beim Eigentümer und mindert sie unmittelbar. Den konkreten Betrag für ein Objekt nennt der Grundsteuerbescheid; Fragen dazu beantwortet die Kommune.

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