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Lokale Berechnung · Sachsen-Anhalt

Mietrendite in Merseburg berechnen: Lohnt sich das Investment?

Mietrendite in Merseburg: 6,80€/m² Miete bei 2.100€/m² Kaufpreis. Bruttorendite & Nettorendite berechnen.

Merseburg

Merseburg liegt in Sachsen-Anhalt und hat etwa 33.809 Einwohner. Hier gelten lokale Bedingungen, die in die Berechnung einfließen.

Merseburg im Profil

Merseburg liegt in Sachsen-Anhalt und zählt rund 33.809 Einwohner – damit eine kleinere Mittelstadt in Sachsen-Anhalt mit geschätzt etwa 16.492 Haushalten. Stadtspezifisch fließen die Einwohnerzahl und – wo amtlich verfügbar – der lokale Grundsteuer-Hebesatz ein; regionale Kennzahlen wie Strom-, Gas- und Wasserpreis basieren auf geprüften Sachsen-Anhalt-Durchschnitten.

Kaltmiete/m²

6,80 €

Kaufpreis/m²

2.100 €

38,2 % niedriger als der Bundesschnitt

Grunderwerbsteuer

5 %

Was bedeutet das konkret für Merseburg?

Die Bruttomietrendite in Merseburg liegt bei aktuell rund 3,89 % – berechnet aus 6,80 €/m² Kaltmiete und 2.100 €/m² Kaufpreis. Nach Abzug von Kaufnebenkosten (5 % Grunderwerbsteuer in Sachsen-Anhalt) und laufenden Kosten bleibt netto meist 1–1,5 Prozentpunkte weniger.

Für die Berechnung in Merseburg sind vor allem die für dieses Tool relevanten lokalen Kennzahlen entscheidend: Kaltmiete/m² 6,80 €, Kaufpreis/m² 2.100 € und Grunderwerbsteuer 5 %. Diese Werte fließen direkt in das Ergebnis ein und machen den Rechner für Merseburg in Sachsen-Anhalt aussagekräftiger als eine bundesweite Pauschale.

Vergleich mit den Nachbarstädten von Merseburg

Die nächstgelegenen Städte sind Halle (Saale) (14 km), Weißenfels (17 km) und Leipzig (26 km). Die Strompreise schwanken regional nur um wenige Prozentpunkte, weil das Netzentgelt im jeweiligen Bundesland einheitlich kalkuliert wird. Ein Vergleich lohnt sich aber bei den Hebesätzen der Grundsteuer und den lokalen Förderprogrammen, die je nach Kommune erheblich variieren – gerade, wenn du in der Region einen Umzug oder ein Investment planst.

Lokale Bedingungen in Sachsen-Anhalt

  • Kaltmiete/m²: 6,80 €durchschnittliche Kaltmiete pro m².
  • Kaufpreis/m²: 2.100 €durchschnittlicher Kaufpreis pro m².
  • Grunderwerbsteuer: 5 %Grunderwerbsteuer – beim Immobilienkauf direkt fällig.

Praktische Tipps für Merseburg

  • Strompreis in Merseburg: 37,7 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Merseburg: 11,2 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.200 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 2.100 €/m² und Kaltmiete 6,80 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 25,7.
  • Wasserhärte in Merseburg: 15 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Häufige Fragen zu Merseburg

Wie hoch ist die Mietrendite in Merseburg?

Zwölf Monatsmieten zu 6,80 €/m², gemessen an 2.100 €/m² Kaufpreis, ergeben für Merseburg eine Bruttomietrendite von rund 3,89 %. Das ist eine Beispielrechnung mit Ortsdurchschnitten — Baujahr, Zustand und Mikrolage verschieben das Ergebnis in beide Richtungen. Als Zusage für ein konkretes Objekt taugt der Wert nicht.

Was bleibt in Merseburg von der Bruttorendite netto übrig?

Von den 3,89 % gehen Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis und nicht umlagefähige Kosten ab. Als Faustregel liegt die Nettorendite dadurch rund ein bis anderthalb Prozentpunkte darunter. Für die Instandhaltung ist ein Planungsansatz von etwa 1 % des Gebäudewerts pro Jahr gängig, bei unsanierten Altbauten eher mehr.

Wie stark drücken die Kaufnebenkosten die Rendite in Sachsen-Anhalt?

Zur Grunderwerbsteuer von 5 % in Sachsen-Anhalt kommen Notar und Grundbuch sowie meist eine Maklerprovision — zusammen häufig rund ein Zehntel des Kaufpreises. Diese Summe gehört in den Nenner der Renditerechnung, sonst fällt das Ergebnis zu optimistisch aus. Aus 3,89 % Bruttorendite wird dadurch grob ein Zehntel weniger, bevor laufende Kosten überhaupt berücksichtigt sind. Den Steuersatz legt das jeweilige Bundesland fest, er kann sich ändern.

Wie wirkt sich die Grundsteuer in Merseburg auf die Mietrendite aus?

Merseburg legt den Hebesatz für Grundsteuer B selbst fest; er liegt bei 419 %. Bei vermieteten Wohnungen ist die Grundsteuer über die Betriebskostenabrechnung umlagefähig, sofern der Mietvertrag die Umlage vorsieht — dann trifft sie die Rendite kaum. Bei Leerstand bleibt sie dagegen beim Eigentümer und mindert sie unmittelbar. Den konkreten Betrag für ein Objekt nennt der Grundsteuerbescheid; Fragen dazu beantwortet die Kommune.

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