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Immobilien

Mietbudget-Rechner 2026

Wie viel Miete kannst du dir leisten, ohne dass es eng wird? Die bewährte Faustregel: Die Warmmiete sollte höchstens 30 % deines Netto-Haushaltseinkommens betragen. Dieser Rechner zeigt dir deine persönliche Mietobergrenze.

Von Numera Vision · Immobilien-Redaktion · Immobilien, Haushalt & Alltag
Zuletzt aktualisiert:

Interaktiver Rechner

Alle Ergebnisse sind unverbindliche Schätzungen und ersetzen keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Maßgeblich sind deine persönlichen Verhältnisse und die jeweils aktuelle Gesetzeslage. Angaben ohne Gewähr.

Die Formel

Maximale Warmmiete = Netto-Haushaltseinkommen × Mietquote. Bei 2.500 € netto und 30 % sind das 750 € Warmmiete. Komfortabel sind oft schon 25 %.

Warum ist das wichtig?

Wer zu viel für die Miete ausgibt, hat am Monatsende kaum Spielraum für Sparen, Rücklagen oder Unvorhergesehenes. Die 30-Prozent-Marke ist auch für Vermieter ein wichtiges Kriterium bei der Bonitätsprüfung.

Beispielrechnung

Beispiel: 2.500 € Netto-Haushaltseinkommen → 30 % = 750 € maximale Warmmiete, komfortabel rund 625 € (25 %).

Wie viel Miete ist gesund?

Die Mietbelastung ist der größte Fixposten im Haushalt. Die 30-Prozent-Regel hilft, ein Gleichgewicht zwischen Wohnqualität und finanzieller Freiheit zu finden.

  • 30 % des Netto als sinnvolle Obergrenze.
  • 25 % als komfortabler Richtwert mit Sparpuffer.
  • Warmmiete zählt, nicht die Kaltmiete.

Hinweis: Orientierungswert, keine Finanzberatung. Ohne Gewähr.

Methodologie & Quellen

Kernformel

Annuität = Darlehen × (Zins + Tilgung) ÷ 12; Restschuld nach n Jahren = Annuitätenformel

Annahmen

  • Grunderwerbsteuer-Sätze nach Bundesland: 3,5 % (BY/SN) bis 6,5 % (NRW/SH/BB/HE/SL).
  • Notar + Grundbuch: 1,5–2 % vom Kaufpreis (GNotKG).
  • Maklerprovision: 7,14 % geteilt (Käufer trägt 3,57 %), Hälftelung seit 2020 Pflicht.
  • Bauzins 2026: 3,3–4,0 % bei 10 J. Sollzinsbindung, 80 % Beleihung.
  • Mietrendite Brutto = Jahres-Kaltmiete ÷ Kaufpreis × 100; Netto zieht Bewirtschaftung 25–30 % ab.

Datenquellen

Methodologie zuletzt redaktionell geprüft: 08. Mai 2026

Häufige Fragen (FAQ)

Zählt die Warm- oder die Kaltmiete?

Für die Faustregel zählt die Warmmiete, also Kaltmiete plus Nebenkosten (Heizung, Wasser, Müll). Sie ist der Betrag, der tatsächlich monatlich vom Konto abgeht.

Was, wenn ich in einer teuren Stadt wohne?

In Metropolen wie München, Frankfurt oder Hamburg liegt die Mietquote oft bei 35–40 %. Das ist machbar, lässt aber weniger Spielraum. Dann lohnt es sich besonders, bei anderen Ausgaben zu sparen.

Gilt die Regel auch bei niedrigem Einkommen?

Bei geringem Einkommen ist der Mietanteil fast zwangsläufig höher, weil Grundkosten wie Lebensmittel einen größeren Teil ausmachen. Prüfe in dem Fall, ob dir Wohngeld zusteht.

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