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Lokale Berechnung · Bayern

Nebenkosten in Würzburg berechnen (2026)

Grunderwerbsteuer 3,5% in Bayern. Berechne alle Nebenkosten beim Immobilienkauf in Würzburg.

Würzburg

Würzburg liegt in Bayern und hat etwa 127.880 Einwohner. Hier gelten lokale Bedingungen, die in die Berechnung einfließen.

Nebenkosten Rechner 2026: Kaufnebenkosten berechnen | Numera Vision in Würzburg

Beim Immobilienkauf in Würzburg kommen 3,5 % Grunderwerbsteuer (Bayern-Satz), ca. 2 % für Notar und Grundbuch sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision (geteilt) hinzu. Bei einem 400.000-€-Objekt entsprechen das rund 36.280 €.

Grunderwerbsteuer

3.5 %

Kaufpreis/m²

4.500 €

Einwohner

127.880

Was bedeutet das für Würzburg konkret?

Die Lebenshaltungskosten in Würzburg und Bayern sind ein wichtiger Faktor für deine Planung. Mit einem Strompreis von 38,6 ct/kWh liegt Würzburg 1,0 % niedriger als der Bundesschnitt. Bei 240 Heiztagen pro Jahr und -13 °C Norm-Außentemperatur bestimmt das regionale Klima maßgeblich, welche Heiz- und Energiestrategie für dich rational ist.

Praktische Tipps für Würzburg

  • Strompreis in Würzburg: 38,6 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Würzburg: 11,5 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.200 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 4.500 €/m² und Kaltmiete 11,50 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 32,6.
  • Wasserhärte in Würzburg: 15 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Regionale Bedingungen in Bayern

  • Globalstrahlung: 1210 kWh/m²/Jahr (8,5 % höher als der Bundesschnitt).
  • Norm-Außentemperatur: -13 °C – Grundlage der Heizlast nach DIN EN 12831.
  • Heiztage: 240 pro Jahr – beeinflusst direkt die Heizkosten.
  • Niederschlag: 950 mm/Jahr – relevant für Regenwasser-Nutzung.
  • Grunderwerbsteuer: 3.5 % in Bayern.
  • Topografie: hügelig – wichtig für Fahrrad-Pendeln und E-Auto-Reichweite.
  • E-Lade-Infrastruktur: 1,9 Ladepunkte / 1.000 EW.

Städte in der Nähe von Würzburg

Die nächstgelegenen Städte mit eigener Berechnung sind Ochsenfurt (17 km), Marktheidenfeld (25 km) und Wertheim (31 km). Innerhalb dieser Entfernung sind Klima und Marktpreise vergleichbar — die kommunalen Hebesätze und Förderprogramme aber nicht.

Häufige Fragen zu Würzburg

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Würzburg?

Für ein Objekt zu 400.000 € summieren sich Grunderwerbsteuer (3,5 % in Bayern), rund 2 % für Notar und Grundbuch sowie die üblichen 3,57 % Käufer-Anteil an der Maklerprovision auf etwa 36.280 €. Ohne Makler entfallen davon je nach Bundesland rund 30 bis 40 %. Das ist eine Beispielrechnung — Notargebühren und Provisionshöhe hängen am konkreten Vertrag.

Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?

In der Regel nicht: Nebenkosten schaffen keinen Gegenwert in der Immobilie und gelten Banken deshalb als nicht beleihbar. Als Faustregel gelten rund 9 bis 12 % des Kaufpreises aus Eigenkapital, je nach Bundesland und je nachdem, ob ein Makler beteiligt ist. Bei 4.500 €/m² in Würzburg solltest du diesen Puffer kennen, bevor du ein Angebot abgibst — ob deine Bank im Einzelfall mehr finanziert, klärt nur das Gespräch mit ihr.

Welche Nebenkosten-Position lässt sich überhaupt verhandeln?

Praktisch nur die Maklerprovision. Seit Ende 2020 darf dem Käufer einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses höchstens die Hälfte der Courtage berechnet werden, wenn er Verbraucher ist (§§ 656a–656d BGB) — beim Privatkauf ohne Makler entfällt sie ganz. Die 3,5 % Grunderwerbsteuer stehen dagegen im Landesrecht fest und die Notargebühren im GNotKG; Notare zu vergleichen bringt beim Preis deshalb nichts.

Was deckt der Nebenkosten-Rechner nicht ab?

Er rechnet die einmaligen Erwerbsnebenkosten — Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Makler — plus ein frei einstellbares Renovierungsbudget. Nicht enthalten sind Umzug und Einrichtung sowie sämtliche laufenden Kosten ab Übergabe: Hausgeld, Gebäudeversicherung und die jährliche Grundsteuer, die in Würzburg am Hebesatz von 510 % hängt. Für diese laufende Seite rechnest du besser mit dem Grundsteuer-Rechner weiter.

Allgemeine Informationen

Nebenkosten Rechner 2026: Kaufnebenkosten berechnen | Numera Vision

Nebenkosten beim Immobilienkauf: Die versteckten Kosten

Der Kaufpreis ist nur die halbe Wahrheit. Beim Immobilienkauf fallen erhebliche Nebenkosten an, die oft unterschätzt werden. Wer 500.000€ für eine Immobilie zahlt, muss oft weitere 50.000€ für Steuern, Gebühren und Provisionen aufbringen. Diese Kosten müssen aus Eigenkapital finanziert werden - Banken lehnen eine Finanzierung meist ab.

Die 4 großen Nebenkosten-Positionen

1. Grunderwerbsteuer

3,5% - 6,5% vom Kaufpreis
Je nach Bundesland unterschiedlich
Größter Kostenfaktor

2. Maklerprovision

3,57% inkl. MwSt. (gesamt)
Seit 2020: Käufer zahlt 50%
Also ca. 1,785% als Käufer

3. Notarkosten

1,5% - 2% vom Kaufpreis
Gesetzlich geregelt
Beurkundung + Vertragskosten

4. Grundbuchkosten

Ca. 0,5% vom Kaufpreis
Eintragung des Eigentümers
Löschung alter Einträge

Grunderwerbsteuer nach Bundesland 2025

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Kostenfaktor und variiert je nach Bundesland erheblich:

Bundesland Steuersatz Bei 400.000€
Bayern, Sachsen 3,5% 14.000€
Baden-Württemberg 5,0% 20.000€
Berlin, Bremen, Hamburg 6,0% 24.000€
NRW, Hessen, Niedersachsen 6,5% 26.000€

Beispiel: Bei 400.000€ Kaufpreis sparst du in Bayern (3,5%) gegenüber NRW (6,5%) satte 12.000€ Grunderwerbsteuer!

Maklerprovision: Was hat sich 2020 geändert?

Seit dem 23.12.2020 gilt das "Bestellerprinzip" auch für Wohnimmobilien:

  • Früher: Käufer zahlte oft die volle Provision (3,57%)
  • Heute: Käufer und Verkäufer zahlen je 50% (je 1,785%)
  • Ausnahme: Gewerbeimmobilien (hier zahlt oft nur der Mieter/Käufer)

Das spart Käufern erhebliche Kosten. Bei 400.000€ Kaufpreis sind das 7.140€ statt 14.280€ Maklerkosten.

Notarkosten: Was kostet der Notar wirklich?

Die Notarkosten sind gesetzlich geregelt und richten sich nach dem Kaufpreis. Sie setzen sich zusammen aus:

  • Beurkundung: Ca. 1,0% - 1,5% vom Kaufpreis
  • Grundbuchverhandlung: Ca. 0,3% - 0,5%
  • Sonstiges: Kopien, Post, Auslagen

Insgesamt kannst du mit 1,5% - 2% des Kaufpreises rechnen. Bei 400.000€ sind das 6.000€ - 8.000€.

Beispielrechnung: Nebenkosten im Detail

Hauskauf für 400.000€ in NRW:

Kaufpreis 400.000€
Grunderwerbsteuer (6,5%) 26.000€
Maklerprovision (1,785% als Käufer) 7.140€
Notarkosten (ca. 1,5%) 6.000€
Grundbuchkosten (ca. 0,5%) 2.000€
Gesamte Nebenkosten 41.140€
Anteil am Kaufpreis 10,3%

Wie kann ich Nebenkosten sparen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Nebenkosten zu reduzieren:

  1. Ohne Makler kaufen: Spart 3,57% (ca. 14.280€ bei 400.000€)
  2. Günstiges Bundesland wählen: Bayern (3,5%) statt NRW (6,5%) spart 3%
  3. Notar vergleichen: Kosten können leicht variieren
  4. Erben statt kaufen: Erbschaftssteuer ist oft günstiger
  5. Schenkung nutzen: Freibeträge ausnutzen (400.000€ von Eltern)
  6. Denkmalschutz-Immobilie: Grunderwerbsteuer kann reduziert sein

Finanzierung der Nebenkosten

Wichtig: Banken finanzieren Nebenkosten in der Regel nicht! Du brauchst also echtes Eigenkapital.

  • Standard: Nebenkosten müssen aus Eigenkapital gezahlt werden
  • Ausnahme: Bei sehr guter Bonität und niedrigem Beleihungsauslauf
  • Alternative: Privater Kredit (z.B. von Familie) für Nebenkosten
  • Tipp: Plane Nebenkosten frühzeitig in deine Finanzierung ein

Warnung: Nichts übersehen!

Viele Käufer unterschätzen die Nebenkosten erheblich. Wer 500.000€ für ein Haus zahlt und nur 30.000€ Eigenkapital hat, scheitert an den Nebenkosten. Plane mindestens 10% des Kaufpreises für Nebenkosten ein - besser 12-15% in teuren Bundesländern.

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