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Gehalt & Lifestyle

Gehaltserhöhung-Netto-Rechner 2026

Eine Gehaltserhöhung klingt gut – aber wie viel davon landet wirklich auf dem Konto? Wegen Steuerprogression und Sozialabgaben bleibt von der Brutto-Erhöhung oft nur die Hälfte netto übrig. Dieser Rechner zeigt dir die echte Netto-Differenz deiner Gehaltserhöhung.

Von Numera Vision · Finanz-Redaktion · Geld, Investieren, Steuern & Gehalt
Zuletzt aktualisiert:

Interaktiver Rechner

Alle Ergebnisse sind unverbindliche Schätzungen und ersetzen keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Maßgeblich sind deine persönlichen Verhältnisse und die jeweils aktuelle Gesetzeslage. Angaben ohne Gewähr.

Die Formel

Netto-Erhöhung = Netto(neues Brutto) − Netto(altes Brutto). Entscheidend ist die Grenzbelastung: Auf den zusätzlichen Brutto-Euro fallen dein persönlicher Grenzsteuersatz plus Sozialabgaben an.

Warum ist das wichtig?

Bei Gehaltsverhandlungen zählt das Netto, nicht das Brutto. Wer weiß, dass von 200 € mehr brutto vielleicht nur 110 € netto ankommen, verhandelt gezielter – oder fragt nach steuerfreien Alternativen wie Sachbezügen oder Zuschüssen.

Beispielrechnung

Beispiel: 3.000 € auf 3.200 € brutto (+200 €). Netto kommen davon je nach Steuerklasse oft nur etwa 110–125 € an – der Rest geht an Lohnsteuer und Sozialversicherung.

Gehaltserhöhung: Brutto vs. Netto

Der Reiz einer Gehaltserhöhung liegt in der Brutto-Zahl – entscheidend ist aber, was netto ankommt. Durch die Steuerprogression wird der zusätzliche Betrag stärker belastet als dein bisheriges Gehalt.

  • Grenzbelastung: Steuer und Abgaben auf den letzten Euro entscheiden.
  • Netto-Differenz: der ehrliche Wert deiner Erhöhung.
  • Verhandeln mit Plan: kenne die Netto-Wirkung vor dem Gespräch.

Hinweis: Vereinfachte Schätzung ohne Gewähr, keine Steuerberatung.

Methodologie & Quellen

Kernformel

Netto = Brutto − Lohnsteuer − Soli − KiSt − KV − PV − RV − ALV (AN-Anteile)

Annahmen

  • KV-Beitrag 14,6 % paritätisch + Zusatzbeitrag Ø 2,9 %.
  • PV-Beitrag 3,6 %, kinderlose AN +0,6 % Zuschlag.
  • RV-Beitrag 18,6 %, ALV 2,6 % – jeweils paritätisch.
  • Steuerklassen: I/II/III/IV/V/VI – Berechnung mit aktuellen Programmablaufplänen des BMF.
  • Sachbezüge (Dienstwagen 1 %-Regel, BEV 0,25 %) in geldwerten Vorteil eingerechnet.

Datenquellen

Methodologie zuletzt redaktionell geprüft: 08. Mai 2026

Häufige Fragen (FAQ)

Warum bleibt von der Erhöhung so wenig netto übrig?

Jeder zusätzliche Euro wird mit deinem Grenzsteuersatz besteuert, der höher liegt als dein Durchschnittssteuersatz. Dazu kommen Sozialabgaben. Zusammen können daraus schnell 40–50 % Abzug auf den Erhöhungsbetrag werden.

Lohnt sich eine Gehaltserhöhung dann überhaupt?

Ja – netto bleibt immer mehr als vorher, und Erhöhungen wirken dauerhaft sowie auf Sonderzahlungen und die spätere Rente. Nur der Sprung ist kleiner, als die Brutto-Zahl vermuten lässt.

Gibt es steuerlich günstigere Alternativen?

Oft ja. Steuerfreie oder pauschal versteuerte Extras wie Sachbezüge (bis 50 €/Monat), Fahrtkostenzuschüsse, Jobticket oder betriebliche Altersvorsorge bringen netto manchmal mehr als eine klassische Brutto-Erhöhung.

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