Lokale Berechnung · Hessen

Mietrendite in Frankfurt am Main berechnen: Lohnt sich das Investment?

Mietrendite in Frankfurt am Main: 19.00€/m² Miete bei 6.200€/m² Kaufpreis. Bruttorendite & Nettorendite berechnen.

Frankfurt am Main

Frankfurt am Main liegt in Hessen. Hier gelten lokale Bedingungen, die in die Berechnung einfließen.

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen in Frankfurt am Main

Die Bruttomietrendite in Frankfurt am Main liegt bei rund 3.68 % — berechnet aus 19.00 €/m² Kaltmiete und 6.200 €/m² Kaufpreis. Nach Abzug von Kaufnebenkosten (6 % Grunderwerbsteuer in Hessen) und laufenden Kosten bleibt netto meist 1–1,5 Prozentpunkte weniger.

Kaltmiete/m²

19.00 €

Kaufpreis/m²

6.200 €

Grunderwerbsteuer

6 %

Was bedeutet das für Frankfurt am Main konkret?

Die Lebenshaltungskosten in Frankfurt am Main und Hessen sind ein wichtiger Faktor für deine Planung. Mit einem Strompreis von 40.0 ct/kWh liegt Frankfurt am Main 2,6 % höher als der Bundesschnitt. Bei 225 Heiztagen pro Jahr und -10 °C Norm-Außentemperatur bestimmt das regionale Klima maßgeblich, welche Heiz- und Energiestrategie für dich rational ist.

Praktische Tipps für Frankfurt am Main

  • Strompreis in Frankfurt am Main: 40.0 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Frankfurt am Main: 12.8 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.560 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 6.200 €/m² und Kaltmiete 19.00 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 27.2.
  • Wasserhärte in Frankfurt am Main: 15 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Regionale Bedingungen in Hessen

  • Globalstrahlung: 1120 kWh/m²/Jahr (1,2 % höher als der Bundesschnitt).
  • Norm-Außentemperatur: -10 °C – Grundlage der Heizlast nach DIN EN 12831.
  • Heiztage: 225 pro Jahr – beeinflusst direkt die Heizkosten.
  • Niederschlag: 800 mm/Jahr – relevant für Regenwasser-Nutzung.
  • Grunderwerbsteuer: 6 % in Hessen.
  • Topografie: gemischt – wichtig für Fahrrad-Pendeln und E-Auto-Reichweite.
  • E-Lade-Infrastruktur: 1.4 Ladepunkte / 1.000 EW.

Auch in Hessen

Im Umfeld von Frankfurt am Main ist dieser Rechner auch für Darmstadt, Offenbach am Main und Hanau verfügbar — ähnliches Klima, vergleichbare Marktpreise.

Förderungen in Frankfurt am Main

Lokale Förderprogramme können die Investitionskosten deutlich senken — gerade für PV, Wärmepumpe oder Dämmung.

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Häufige Fragen zu Frankfurt am Main

Wie teuer ist Strom in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main liegt der Haushalts-Strompreis bei 40.0 ct/kWh — 2,6 % höher als der Bundesschnitt. Anbieter-Wechsel kann je nach Tarif 10–20 % Ersparnis bringen.

Wie viele Sonnenstunden hat Frankfurt am Main?

Frankfurt am Main kommt im langjährigen Mittel auf 1660 Sonnenstunden (1,2 % höher als der Bundesschnitt). Bei einer Globalstrahlung von 1120 kWh/m² ist Photovoltaik wirtschaftlich.

Was kostet Gas in Frankfurt am Main?

Der Gaspreis in Frankfurt am Main liegt bei 12.8 ct/kWh, das ist 6,7 % höher als der Bundesschnitt. Ein 4-Personen-Haushalt zahlt damit etwa 2.560 € pro Jahr (bei 20.000 kWh Verbrauch).

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Hessen?

6 %. Bei einem Kaufpreis von 400.000 € fallen 24.000 € allein an Grunderwerbsteuer an.

Wie teuer sind Immobilien in Frankfurt am Main?

Der Kaufpreis liegt bei 6.200 €/m² (82,4 % höher als der Bundesschnitt), die Kaltmiete bei 19.00 €/m². Daraus ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 27.2.

Allgemeine Informationen

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen

Mietrendite: Die wichtigste Kennzahl für Immobilien-Investoren

Wer in Mietimmobilien investiert, will eine Rendite erzielen. Doch wie misst man diese Rendite korrekt? Die Mietrendite ist die zentrale Kennzahl – aber es gibt verschiedene Arten, sie zu berechnen.

Bruttorendite: Die grobe Orientierung

Die Bruttorendite ist die einfachste Form der Renditeberechnung. Sie setzt die Jahresmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis.

Formel Bruttorendite

Bruttorendite = (Jahresmiete / Kaufpreis) × 100

Beispiel: Jahresmiete 18.000€ / Kaufpreis 400.000€ = 4,5% Bruttorendite

Nettorendite: Das wahre Bild

Die Nettorendite zieht alle laufenden Kosten ab. Sie zeigt, was wirklich übrig bleibt.

Formel Nettorendite

Nettorendite = (Jahresmiete - Betriebskosten) / Gesamtkapital × 100

Beispiel: (18.000€ - 4.000€) / 400.000€ = 3,5% Nettorendite

Welche Kosten zählen zur Nettorendite?

Betriebskosten (umlagefähig)

  • Grundsteuer
  • Versicherung (Gebäude)
  • Müllgebühren
  • Straßenreinigung
  • Schornsteinfeger
  • Wartung Aufzug

Werden vom Mieter übernommen

Nicht umlagefähige Kosten

  • Verwaltungskosten (ca. 3%)
  • Instandhaltung (ca. 1%)
  • Mietausfallrisiko (ca. 2%)
  • Leerstandsrisiko (ca. 3%)
  • Finanzierungskosten
  • Rücklagen

Trägt der Vermieter allein

Rendite-Einordnung nach Region

Region Bruttorendite Kaufpreisfaktor Bewertung
München, Frankfurt 2,5-3,5% 28-40 Sehr niedrig
Hamburg, Berlin, Stuttgart 3,0-4,5% 22-33 Niedrig
Mittelstädte (B-Kategorien) 4,5-6,0% 17-22 Gut
Kleinstädte, ländlich 6,0-8,0% 12-17 Sehr gut

Cashflow: Die entscheidende Kennzahl

Rendite ist wichtig, aber Cashflow ist entscheidend. Eine positive Cashflow-Immobilie finanziert sich selbst.

Cashflow-Berechnung

Mieteinnahmen (monatlich) + 1.500 €
Nicht umlagefähige Kosten - 200 €
Finanzierung (Tilgung + Zins) - 800 €
Cashflow + 500 €/Monat

Leverage: Hebel durch Fremdkapital

Mit Fremdkapital (Hypothek) kannst du deine Rendite hebeln. Das nennt man Leverage-Effekt.

Ohne Leverage (100% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 400.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten: 5.000€
  • Rendite: 3,75%

Mit Leverage (20% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 80.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten + Zinsen: 12.000€
  • Rendite auf EK: 10,0%

Risiken bei der Mietrendite

  • Leerstand: Keine Miete, aber laufende Kosten. Rücklagen bilden!
  • Mietausfall:>Mieter zahlt nicht. Mahnverfahren, Räumungsklage – dauert Monate.
  • Instandhaltung: Große Reparaturen (Dach, Heizung) können die Rendite eines Jahres auffressen.
  • Zinsänderung: Bei variabler Finanzierung steigen die Kosten.
  • Wertverlust: Immobilienpreise können sinken (siehe 2022-2024).

Steuerliche Aspekte

Mieteinnahmen sind steuerpflichtig. Aber: Viele Kosten lassen sich absetzen.

Steuerpflichtige Einnahmen

  • Kaltmiete (voll)
  • Nebenkosten-Umlage (ohne Weiterleitung)

Absetzbare Kosten

  • Grundsteuer
  • Versicherungen
  • Instandhaltung
  • Verwaltung
  • Finanzierungszinsen
  • Abschreibung (2%)

Tipp: Rendite ist nicht alles

Eine Immobilie mit 3% Rendite in einer wachsenden Stadt kann besser sein als eine mit 7% in einer schrumpfenden Region. Standort, Infrastruktur, Bevölkerungsentwicklung und Objektzustand sind mindestens so wichtig wie die reine Renditezahl.

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