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Lokale Berechnung · Hessen

Mietrendite in Frankfurt am Main berechnen: Lohnt sich das Investment?

Mietrendite in Frankfurt am Main: 19,00€/m² Miete bei 6.200€/m² Kaufpreis. Bruttorendite & Nettorendite berechnen.

Frankfurt am Main

Hessen

760.656 Einwohner · Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Stand 12/2025

Passt bei „Pendeln in die Stadt“

50 %eher schwach

Platz 301 von 627 · 6 von 8 Themen mit Daten

Selbst gewichten auf der Karte

Lokale Daten für Frankfurt am Main

Kaltmiete/m²
19,00 €
Kaufpreis/m²
6.200 €
Grunderwerbsteuer
6 %
+73 %Kaltmiete/m² über dem Richtwert Hessen

Redaktionell gepflegter Wert für Frankfurt am Main. Der Quellennachweis wird mit der laufenden Datenerhebung nachgetragen.

Ortsprofil

So lebt es sich in Frankfurt am Main

Jede Zahl mit Quelle und Stand. „Besser als 70 %“ heißt: 70 % der verglichenen Städte schneiden bei diesem Punkt schlechter ab. So rechnen wir

Geld und Wohnen

Themenwert 30eher schwach

Arbeit

Themenwert 97sehr gut
  • Arbeitsplätze am Ort856 je 1.000 EinwohnerStatistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 13111-01-03-5, Tabelle 12411-01-01-5) · Stand 06/2025 · eigene Berechnung
    sehr gutbesser als 97 %
    verglichen mit 626 Städten

Unterwegs

Themenwert 49mittel

Gesundheit

Themenwert 54mittel

Einkaufen

Daten folgen

Familie

Themenwert 76gut
  • Betreuung unter 344,9 % der Kinder unter 3Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 22543-01-02-4, Tabelle 12411-02-03-4) · Stand 03/2024 · eigene Berechnung
    gutbesser als 76 %
    verglichen mit 627 Städten

Umwelt und Ruhe

Themenwert 16schwach

Freizeit

Daten folgen

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen in Frankfurt am Main

Die Bruttomietrendite in Frankfurt am Main liegt bei rund 3,68 % — berechnet aus 19,00 €/m² Kaltmiete und 6.200 €/m² Kaufpreis. Nach Abzug von Kaufnebenkosten (6 % Grunderwerbsteuer in Hessen) und laufenden Kosten bleibt netto meist 1–1,5 Prozentpunkte weniger.

Kaltmiete/m²

19,00 €

Wert für Frankfurt am Main

Kaufpreis/m²

6.200 €

Wert für Frankfurt am Main

Grunderwerbsteuer

6 %

Wert für Frankfurt am Main

Woher die Zahlen für Frankfurt am Main stammen

Die folgenden Werte gelten für Frankfurt am Main selbst: Kaltmiete/m², Kaufpreis/m² und Grunderwerbsteuer. Sie sind im Rechner voreingestellt und lassen sich überschreiben.

Praktische Tipps für Frankfurt am Main

  • Strompreis in Frankfurt am Main: 40,0 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Frankfurt am Main: 12,8 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.400 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 6.200 €/m² und Kaltmiete 19,00 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 27,2.
  • Wasserhärte in Frankfurt am Main: 15 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Relevante Kennzahlen

  • Kaltmiete/m²: 19,00 € – durchschnittliche Kaltmiete pro m².
  • Kaufpreis/m²: 6.200 € – durchschnittlicher Kaufpreis pro m².
  • Grunderwerbsteuer: 6 % – Grunderwerbsteuer – beim Immobilienkauf direkt fällig.

Städte in der Nähe von Frankfurt am Main

Die nächstgelegenen Städte mit eigener Berechnung sind Eschborn (6 km), Steinbach (Taunus) (8 km) und Offenbach am Main (8 km). Innerhalb dieser Entfernung sind Klima und Marktpreise vergleichbar — die kommunalen Hebesätze und Förderprogramme aber nicht.

Förderungen in Frankfurt am Main

Lokale Förderprogramme können die Investitionskosten deutlich senken — gerade für PV, Wärmepumpe oder Dämmung.

Förderungen ansehen

Häufige Fragen zu Frankfurt am Main

Wie hoch ist die Mietrendite in Frankfurt am Main?

Zwölf Monatsmieten zu 19,00 €/m², gemessen an 6.200 €/m² Kaufpreis, ergeben für Frankfurt am Main eine Bruttomietrendite von rund 3,68 %. Das ist eine Beispielrechnung mit Ortsdurchschnitten — Baujahr, Zustand und Mikrolage verschieben das Ergebnis in beide Richtungen. Als Zusage für ein konkretes Objekt taugt der Wert nicht.

Was bleibt in Frankfurt am Main von der Bruttorendite netto übrig?

Von den 3,68 % gehen Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis und nicht umlagefähige Kosten ab. Als Faustregel liegt die Nettorendite dadurch rund ein bis anderthalb Prozentpunkte darunter. Für die Instandhaltung ist ein Planungsansatz von etwa 1 % des Gebäudewerts pro Jahr gängig, bei unsanierten Altbauten eher mehr.

Wie stark drücken die Kaufnebenkosten die Rendite in Hessen?

Zur Grunderwerbsteuer von 6 % in Hessen kommen Notar und Grundbuch sowie meist eine Maklerprovision — zusammen häufig rund ein Zehntel des Kaufpreises. Diese Summe gehört in den Nenner der Renditerechnung, sonst fällt das Ergebnis zu optimistisch aus. Aus 3,68 % Bruttorendite wird dadurch grob ein Zehntel weniger, bevor laufende Kosten überhaupt berücksichtigt sind. Den Steuersatz legt das jeweilige Bundesland fest, er kann sich ändern.

Wie wirkt sich die Grundsteuer in Frankfurt am Main auf die Mietrendite aus?

Frankfurt am Main legt den Hebesatz für Grundsteuer B selbst fest; er liegt bei 500 %. Bei vermieteten Wohnungen ist die Grundsteuer über die Betriebskostenabrechnung umlagefähig, sofern der Mietvertrag die Umlage vorsieht — dann trifft sie die Rendite kaum. Bei Leerstand bleibt sie dagegen beim Eigentümer und mindert sie unmittelbar. Den konkreten Betrag für ein Objekt nennt der Grundsteuerbescheid; Fragen dazu beantwortet die Kommune.

Allgemeine Informationen

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen

Mietrendite: Die wichtigste Kennzahl für Immobilien-Investoren

Wer in Mietimmobilien investiert, will eine Rendite erzielen. Doch wie misst man diese Rendite korrekt? Die Mietrendite ist die zentrale Kennzahl – aber es gibt verschiedene Arten, sie zu berechnen.

Bruttorendite: Die grobe Orientierung

Die Bruttorendite ist die einfachste Form der Renditeberechnung. Sie setzt die Jahresmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis.

Formel Bruttorendite

Bruttorendite = (Jahresmiete / Kaufpreis) × 100

Beispiel: Jahresmiete 18.000€ / Kaufpreis 400.000€ = 4,5% Bruttorendite

Nettorendite: Das wahre Bild

Die Nettorendite zieht alle laufenden Kosten ab. Sie zeigt, was wirklich übrig bleibt.

Formel Nettorendite

Nettorendite = (Jahresmiete - Betriebskosten) / Gesamtkapital × 100

Beispiel: (18.000€ - 4.000€) / 400.000€ = 3,5% Nettorendite

Welche Kosten zählen zur Nettorendite?

Betriebskosten (umlagefähig)

  • Grundsteuer
  • Versicherung (Gebäude)
  • Müllgebühren
  • Straßenreinigung
  • Schornsteinfeger
  • Wartung Aufzug

Werden vom Mieter übernommen

Nicht umlagefähige Kosten

  • Verwaltungskosten (ca. 3%)
  • Instandhaltung (ca. 1%)
  • Mietausfallrisiko (ca. 2%)
  • Leerstandsrisiko (ca. 3%)
  • Finanzierungskosten
  • Rücklagen

Trägt der Vermieter allein

Rendite-Einordnung nach Region

Region Bruttorendite Kaufpreisfaktor Bewertung
München, Frankfurt 2,5-3,5% 28-40 Sehr niedrig
Hamburg, Berlin, Stuttgart 3,0-4,5% 22-33 Niedrig
Mittelstädte (B-Kategorien) 4,5-6,0% 17-22 Gut
Kleinstädte, ländlich 6,0-8,0% 12-17 Sehr gut

Cashflow: Die entscheidende Kennzahl

Rendite ist wichtig, aber Cashflow ist entscheidend. Eine positive Cashflow-Immobilie finanziert sich selbst.

Cashflow-Berechnung

Mieteinnahmen (monatlich) + 1.500 €
Nicht umlagefähige Kosten - 200 €
Finanzierung (Tilgung + Zins) - 800 €
Cashflow + 500 €/Monat

Leverage: Hebel durch Fremdkapital

Mit Fremdkapital (Hypothek) kannst du deine Rendite hebeln. Das nennt man Leverage-Effekt.

Ohne Leverage (100% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 400.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten: 5.000€
  • Rendite: 3,75%

Mit Leverage (20% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 80.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten + Zinsen: 12.000€
  • Rendite auf EK: 10,0%

Risiken bei der Mietrendite

  • Leerstand: Keine Miete, aber laufende Kosten. Rücklagen bilden!
  • Mietausfall: Mieter zahlt nicht. Mahnverfahren, Räumungsklage – dauert Monate.
  • Instandhaltung: Große Reparaturen (Dach, Heizung) können die Rendite eines Jahres auffressen.
  • Zinsänderung: Bei variabler Finanzierung steigen die Kosten.
  • Wertverlust: Immobilienpreise können sinken (siehe 2022-2024).

Steuerliche Aspekte

Mieteinnahmen sind steuerpflichtig. Aber: Viele Kosten lassen sich absetzen.

Steuerpflichtige Einnahmen

  • Kaltmiete (voll)
  • Nebenkosten-Umlage (ohne Weiterleitung)

Absetzbare Kosten

  • Grundsteuer
  • Versicherungen
  • Instandhaltung
  • Verwaltung
  • Finanzierungszinsen
  • Abschreibung (2%)

Tipp: Rendite ist nicht alles

Eine Immobilie mit 3% Rendite in einer wachsenden Stadt kann besser sein als eine mit 7% in einer schrumpfenden Region. Standort, Infrastruktur, Bevölkerungsentwicklung und Objektzustand sind mindestens so wichtig wie die reine Renditezahl.

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