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Lokale Berechnung · Hessen

Mietrendite in Offenbach am Main berechnen: Lohnt sich das Investment?

Mietrendite Rechner für Offenbach am Main: mit eigenen Werten rechnen. Voreinstellung: Richtwerte Hessen — stadt-eigene Daten liegen noch nicht vor.

Offenbach am Main

Hessen

133.195 Einwohner · Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Stand 12/2025

Passt bei „Pendeln in die Stadt“

41 %schwach

Platz 479 von 627 · 6 von 8 Themen mit Daten

Selbst gewichten auf der Karte

Lokale Daten für Offenbach am Main

Richtwert
Kaltmiete/m²
11,00 €
Kaufpreis/m²
3.800 €
Grunderwerbsteuer
6 %

Für Offenbach am Main liegen uns noch keine stadt-eigenen Werte vor. Angezeigt und im Rechner voreingestellt ist der Richtwert für Hessen — kein Wert dieser Kommune.

Ortsprofil

So lebt es sich in Offenbach am Main

Jede Zahl mit Quelle und Stand. „Besser als 70 %“ heißt: 70 % der verglichenen Städte schneiden bei diesem Punkt schlechter ab. So rechnen wir

Geld und Wohnen

Themenwert 30eher schwach

Arbeit

Themenwert 35eher schwach
  • Arbeitsplätze am Ort392 je 1.000 EinwohnerStatistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 13111-01-03-5, Tabelle 12411-01-01-5) · Stand 06/2025 · eigene Berechnung
    eher schwachbesser als 35 %
    verglichen mit 626 Städten

Unterwegs

Themenwert 61gut

Gesundheit

Themenwert 47mittel

Einkaufen

Daten folgen

Familie

Themenwert 20eher schwach
  • Betreuung unter 330 % der Kinder unter 3Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 22543-01-02-4, Tabelle 12411-02-03-4) · Stand 03/2024 · eigene Berechnung
    eher schwachbesser als 20 %
    verglichen mit 627 Städten

Umwelt und Ruhe

Themenwert 38eher schwach

Freizeit

Daten folgen

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen in Offenbach am Main

Die Bruttomietrendite in Offenbach am Main liegt bei rund 3,47 % — berechnet aus 11,00 €/m² Kaltmiete und 3.800 €/m² Kaufpreis. Nach Abzug von Kaufnebenkosten (6 % Grunderwerbsteuer in Hessen) und laufenden Kosten bleibt netto meist 1–1,5 Prozentpunkte weniger.

Kaltmiete/m²

11,00 €

Richtwert Hessen

Kaufpreis/m²

3.800 €

Richtwert Hessen

Grunderwerbsteuer

6 %

Richtwert Hessen

Woher die Zahlen für Offenbach am Main stammen

Für Offenbach am Main liegen uns bislang keine stadt-eigenen Werte zu diesem Thema vor. Die folgenden Angaben sind Richtwerte für Hessen und dienen dem Rechner als Voreinstellung – eigene Werte lassen sich überall überschreiben.

Praktische Tipps für Offenbach am Main

  • Strompreis in Offenbach am Main: 39,9 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Offenbach am Main: 12,6 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.400 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 3.800 €/m² und Kaltmiete 11,00 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 28,8.
  • Wasserhärte in Offenbach am Main: 14 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Relevante Kennzahlen

  • Kaltmiete/m²: 11,00 € (Richtwert Hessen) – durchschnittliche Kaltmiete pro m².
  • Kaufpreis/m²: 3.800 € (Richtwert Hessen) – durchschnittlicher Kaufpreis pro m².
  • Grunderwerbsteuer: 6 % (Richtwert Hessen) – Grunderwerbsteuer – beim Immobilienkauf direkt fällig.

Städte in der Nähe von Offenbach am Main

Die nächstgelegenen Städte mit eigener Berechnung sind Maintal (7 km), Frankfurt am Main (8 km) und Bad Vilbel (9 km). Innerhalb dieser Entfernung sind Klima und Marktpreise vergleichbar — die kommunalen Hebesätze und Förderprogramme aber nicht.

Häufige Fragen zu Offenbach am Main

Wie hoch ist die Mietrendite in Offenbach am Main?

Zwölf Monatsmieten zu 11,00 €/m², gemessen an 3.800 €/m² Kaufpreis, ergeben für Offenbach am Main eine Bruttomietrendite von rund 3,47 %. Das ist eine Beispielrechnung mit Ortsdurchschnitten — Baujahr, Zustand und Mikrolage verschieben das Ergebnis in beide Richtungen. Als Zusage für ein konkretes Objekt taugt der Wert nicht.

Was bleibt in Offenbach am Main von der Bruttorendite netto übrig?

Von den 3,47 % gehen Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis und nicht umlagefähige Kosten ab. Als Faustregel liegt die Nettorendite dadurch rund ein bis anderthalb Prozentpunkte darunter. Für die Instandhaltung ist ein Planungsansatz von etwa 1 % des Gebäudewerts pro Jahr gängig, bei unsanierten Altbauten eher mehr.

Wie stark drücken die Kaufnebenkosten die Rendite in Hessen?

Zur Grunderwerbsteuer von 6 % in Hessen kommen Notar und Grundbuch sowie meist eine Maklerprovision — zusammen häufig rund ein Zehntel des Kaufpreises. Diese Summe gehört in den Nenner der Renditerechnung, sonst fällt das Ergebnis zu optimistisch aus. Aus 3,47 % Bruttorendite wird dadurch grob ein Zehntel weniger, bevor laufende Kosten überhaupt berücksichtigt sind. Den Steuersatz legt das jeweilige Bundesland fest, er kann sich ändern.

Wie wirkt sich die Grundsteuer in Offenbach am Main auf die Mietrendite aus?

Offenbach am Main legt den Hebesatz für Grundsteuer B selbst fest; er liegt bei 1.230 %. Bei vermieteten Wohnungen ist die Grundsteuer über die Betriebskostenabrechnung umlagefähig, sofern der Mietvertrag die Umlage vorsieht — dann trifft sie die Rendite kaum. Bei Leerstand bleibt sie dagegen beim Eigentümer und mindert sie unmittelbar. Den konkreten Betrag für ein Objekt nennt der Grundsteuerbescheid; Fragen dazu beantwortet die Kommune.

Allgemeine Informationen

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen

Mietrendite: Die wichtigste Kennzahl für Immobilien-Investoren

Wer in Mietimmobilien investiert, will eine Rendite erzielen. Doch wie misst man diese Rendite korrekt? Die Mietrendite ist die zentrale Kennzahl – aber es gibt verschiedene Arten, sie zu berechnen.

Bruttorendite: Die grobe Orientierung

Die Bruttorendite ist die einfachste Form der Renditeberechnung. Sie setzt die Jahresmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis.

Formel Bruttorendite

Bruttorendite = (Jahresmiete / Kaufpreis) × 100

Beispiel: Jahresmiete 18.000€ / Kaufpreis 400.000€ = 4,5% Bruttorendite

Nettorendite: Das wahre Bild

Die Nettorendite zieht alle laufenden Kosten ab. Sie zeigt, was wirklich übrig bleibt.

Formel Nettorendite

Nettorendite = (Jahresmiete - Betriebskosten) / Gesamtkapital × 100

Beispiel: (18.000€ - 4.000€) / 400.000€ = 3,5% Nettorendite

Welche Kosten zählen zur Nettorendite?

Betriebskosten (umlagefähig)

  • Grundsteuer
  • Versicherung (Gebäude)
  • Müllgebühren
  • Straßenreinigung
  • Schornsteinfeger
  • Wartung Aufzug

Werden vom Mieter übernommen

Nicht umlagefähige Kosten

  • Verwaltungskosten (ca. 3%)
  • Instandhaltung (ca. 1%)
  • Mietausfallrisiko (ca. 2%)
  • Leerstandsrisiko (ca. 3%)
  • Finanzierungskosten
  • Rücklagen

Trägt der Vermieter allein

Rendite-Einordnung nach Region

Region Bruttorendite Kaufpreisfaktor Bewertung
München, Frankfurt 2,5-3,5% 28-40 Sehr niedrig
Hamburg, Berlin, Stuttgart 3,0-4,5% 22-33 Niedrig
Mittelstädte (B-Kategorien) 4,5-6,0% 17-22 Gut
Kleinstädte, ländlich 6,0-8,0% 12-17 Sehr gut

Cashflow: Die entscheidende Kennzahl

Rendite ist wichtig, aber Cashflow ist entscheidend. Eine positive Cashflow-Immobilie finanziert sich selbst.

Cashflow-Berechnung

Mieteinnahmen (monatlich) + 1.500 €
Nicht umlagefähige Kosten - 200 €
Finanzierung (Tilgung + Zins) - 800 €
Cashflow + 500 €/Monat

Leverage: Hebel durch Fremdkapital

Mit Fremdkapital (Hypothek) kannst du deine Rendite hebeln. Das nennt man Leverage-Effekt.

Ohne Leverage (100% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 400.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten: 5.000€
  • Rendite: 3,75%

Mit Leverage (20% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 80.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten + Zinsen: 12.000€
  • Rendite auf EK: 10,0%

Risiken bei der Mietrendite

  • Leerstand: Keine Miete, aber laufende Kosten. Rücklagen bilden!
  • Mietausfall: Mieter zahlt nicht. Mahnverfahren, Räumungsklage – dauert Monate.
  • Instandhaltung: Große Reparaturen (Dach, Heizung) können die Rendite eines Jahres auffressen.
  • Zinsänderung: Bei variabler Finanzierung steigen die Kosten.
  • Wertverlust: Immobilienpreise können sinken (siehe 2022-2024).

Steuerliche Aspekte

Mieteinnahmen sind steuerpflichtig. Aber: Viele Kosten lassen sich absetzen.

Steuerpflichtige Einnahmen

  • Kaltmiete (voll)
  • Nebenkosten-Umlage (ohne Weiterleitung)

Absetzbare Kosten

  • Grundsteuer
  • Versicherungen
  • Instandhaltung
  • Verwaltung
  • Finanzierungszinsen
  • Abschreibung (2%)

Tipp: Rendite ist nicht alles

Eine Immobilie mit 3% Rendite in einer wachsenden Stadt kann besser sein als eine mit 7% in einer schrumpfenden Region. Standort, Infrastruktur, Bevölkerungsentwicklung und Objektzustand sind mindestens so wichtig wie die reine Renditezahl.

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