Lokale Berechnung · Baden-Württemberg

Mietrendite in Pforzheim berechnen: Lohnt sich das Investment?

Mietrendite in Pforzheim: 11.20€/m² Miete bei 4.200€/m² Kaufpreis. Bruttorendite & Nettorendite berechnen.

Pforzheim

Pforzheim liegt in Baden-Württemberg und hat etwa 126.016 Einwohner. Hier gelten lokale Bedingungen, die in die Berechnung einfließen.

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen in Pforzheim

Die Bruttomietrendite in Pforzheim liegt bei rund 3.20 % — berechnet aus 11.20 €/m² Kaltmiete und 4.200 €/m² Kaufpreis. Nach Abzug von Kaufnebenkosten (5 % Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg) und laufenden Kosten bleibt netto meist 1–1,5 Prozentpunkte weniger.

Kaltmiete/m²

11.20 €

Kaufpreis/m²

4.200 €

Grunderwerbsteuer

5 %

Was bedeutet das für Pforzheim konkret?

Die Lebenshaltungskosten in Pforzheim und Baden-Württemberg sind ein wichtiger Faktor für deine Planung. Mit einem Strompreis von 38.4 ct/kWh liegt Pforzheim 1,5 % niedriger als der Bundesschnitt. Bei 230 Heiztagen pro Jahr und -10 °C Norm-Außentemperatur bestimmt das regionale Klima maßgeblich, welche Heiz- und Energiestrategie für dich rational ist.

Praktische Tipps für Pforzheim

  • Strompreis in Pforzheim: 38.4 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Pforzheim: 11.7 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.340 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 4.200 €/m² und Kaltmiete 11.20 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 31.3.
  • Wasserhärte in Pforzheim: 14 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Regionale Bedingungen in Baden-Württemberg

  • Globalstrahlung: 1190 kWh/m²/Jahr (6,7 % höher als der Bundesschnitt).
  • Norm-Außentemperatur: -10 °C – Grundlage der Heizlast nach DIN EN 12831.
  • Heiztage: 230 pro Jahr – beeinflusst direkt die Heizkosten.
  • Niederschlag: 900 mm/Jahr – relevant für Regenwasser-Nutzung.
  • Grunderwerbsteuer: 5 % in Baden-Württemberg.
  • Topografie: hügelig – wichtig für Fahrrad-Pendeln und E-Auto-Reichweite.
  • E-Lade-Infrastruktur: 1.7 Ladepunkte / 1.000 EW.

Auch in Baden-Württemberg

Im Umfeld von Pforzheim ist dieser Rechner auch für Heidelberg, Ulm und Heilbronn verfügbar — ähnliches Klima, vergleichbare Marktpreise.

Häufige Fragen zu Pforzheim

Wie teuer ist Strom in Pforzheim?

In Pforzheim liegt der Haushalts-Strompreis bei 38.4 ct/kWh — 1,5 % niedriger als der Bundesschnitt. Anbieter-Wechsel kann je nach Tarif 10–20 % Ersparnis bringen.

Wie viele Sonnenstunden hat Pforzheim?

Pforzheim kommt im langjährigen Mittel auf 1750 Sonnenstunden (6,7 % höher als der Bundesschnitt). Bei einer Globalstrahlung von 1190 kWh/m² ist Photovoltaik wirtschaftlich.

Was kostet Gas in Pforzheim?

Der Gaspreis in Pforzheim liegt bei 11.7 ct/kWh, das ist 2,5 % niedriger als der Bundesschnitt. Ein 4-Personen-Haushalt zahlt damit etwa 2.340 € pro Jahr (bei 20.000 kWh Verbrauch).

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg?

5 %. Bei einem Kaufpreis von 400.000 € fallen 20.000 € allein an Grunderwerbsteuer an.

Wie teuer sind Immobilien in Pforzheim?

Der Kaufpreis liegt bei 4.200 €/m² (23,5 % höher als der Bundesschnitt), die Kaltmiete bei 11.20 €/m². Daraus ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 31.3.

Allgemeine Informationen

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen

Mietrendite: Die wichtigste Kennzahl für Immobilien-Investoren

Wer in Mietimmobilien investiert, will eine Rendite erzielen. Doch wie misst man diese Rendite korrekt? Die Mietrendite ist die zentrale Kennzahl – aber es gibt verschiedene Arten, sie zu berechnen.

Bruttorendite: Die grobe Orientierung

Die Bruttorendite ist die einfachste Form der Renditeberechnung. Sie setzt die Jahresmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis.

Formel Bruttorendite

Bruttorendite = (Jahresmiete / Kaufpreis) × 100

Beispiel: Jahresmiete 18.000€ / Kaufpreis 400.000€ = 4,5% Bruttorendite

Nettorendite: Das wahre Bild

Die Nettorendite zieht alle laufenden Kosten ab. Sie zeigt, was wirklich übrig bleibt.

Formel Nettorendite

Nettorendite = (Jahresmiete - Betriebskosten) / Gesamtkapital × 100

Beispiel: (18.000€ - 4.000€) / 400.000€ = 3,5% Nettorendite

Welche Kosten zählen zur Nettorendite?

Betriebskosten (umlagefähig)

  • Grundsteuer
  • Versicherung (Gebäude)
  • Müllgebühren
  • Straßenreinigung
  • Schornsteinfeger
  • Wartung Aufzug

Werden vom Mieter übernommen

Nicht umlagefähige Kosten

  • Verwaltungskosten (ca. 3%)
  • Instandhaltung (ca. 1%)
  • Mietausfallrisiko (ca. 2%)
  • Leerstandsrisiko (ca. 3%)
  • Finanzierungskosten
  • Rücklagen

Trägt der Vermieter allein

Rendite-Einordnung nach Region

Region Bruttorendite Kaufpreisfaktor Bewertung
München, Frankfurt 2,5-3,5% 28-40 Sehr niedrig
Hamburg, Berlin, Stuttgart 3,0-4,5% 22-33 Niedrig
Mittelstädte (B-Kategorien) 4,5-6,0% 17-22 Gut
Kleinstädte, ländlich 6,0-8,0% 12-17 Sehr gut

Cashflow: Die entscheidende Kennzahl

Rendite ist wichtig, aber Cashflow ist entscheidend. Eine positive Cashflow-Immobilie finanziert sich selbst.

Cashflow-Berechnung

Mieteinnahmen (monatlich) + 1.500 €
Nicht umlagefähige Kosten - 200 €
Finanzierung (Tilgung + Zins) - 800 €
Cashflow + 500 €/Monat

Leverage: Hebel durch Fremdkapital

Mit Fremdkapital (Hypothek) kannst du deine Rendite hebeln. Das nennt man Leverage-Effekt.

Ohne Leverage (100% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 400.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten: 5.000€
  • Rendite: 3,75%

Mit Leverage (20% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 80.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten + Zinsen: 12.000€
  • Rendite auf EK: 10,0%

Risiken bei der Mietrendite

  • Leerstand: Keine Miete, aber laufende Kosten. Rücklagen bilden!
  • Mietausfall:>Mieter zahlt nicht. Mahnverfahren, Räumungsklage – dauert Monate.
  • Instandhaltung: Große Reparaturen (Dach, Heizung) können die Rendite eines Jahres auffressen.
  • Zinsänderung: Bei variabler Finanzierung steigen die Kosten.
  • Wertverlust: Immobilienpreise können sinken (siehe 2022-2024).

Steuerliche Aspekte

Mieteinnahmen sind steuerpflichtig. Aber: Viele Kosten lassen sich absetzen.

Steuerpflichtige Einnahmen

  • Kaltmiete (voll)
  • Nebenkosten-Umlage (ohne Weiterleitung)

Absetzbare Kosten

  • Grundsteuer
  • Versicherungen
  • Instandhaltung
  • Verwaltung
  • Finanzierungszinsen
  • Abschreibung (2%)

Tipp: Rendite ist nicht alles

Eine Immobilie mit 3% Rendite in einer wachsenden Stadt kann besser sein als eine mit 7% in einer schrumpfenden Region. Standort, Infrastruktur, Bevölkerungsentwicklung und Objektzustand sind mindestens so wichtig wie die reine Renditezahl.

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