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Lokale Berechnung · Thüringen

Mietrendite in Weimar berechnen: Lohnt sich das Investment?

Mietrendite in Weimar: 7,40€/m² Miete bei 2.400€/m² Kaufpreis. Bruttorendite & Nettorendite berechnen.

Weimar

Weimar liegt in Thüringen und hat etwa 65.454 Einwohner. Hier gelten lokale Bedingungen, die in die Berechnung einfließen.

Weimar im Profil

Weimar liegt in Thüringen und zählt rund 65.454 Einwohner – damit eine Mittelstadt in Thüringen mit geschätzt etwa 31.929 Haushalten. Stadtspezifisch fließen die Einwohnerzahl und – wo amtlich verfügbar – der lokale Grundsteuer-Hebesatz ein; regionale Kennzahlen wie Strom-, Gas- und Wasserpreis basieren auf geprüften Thüringen-Durchschnitten.

Kaltmiete/m²

7,40 €

Kaufpreis/m²

2.400 €

29,4 % niedriger als der Bundesschnitt

Grunderwerbsteuer

5 %

Was bedeutet das konkret für Weimar?

Die Bruttomietrendite in Weimar liegt bei aktuell rund 3,70 % – berechnet aus 7,40 €/m² Kaltmiete und 2.400 €/m² Kaufpreis. Nach Abzug von Kaufnebenkosten (5 % Grunderwerbsteuer in Thüringen) und laufenden Kosten bleibt netto meist 1–1,5 Prozentpunkte weniger.

Für die Berechnung in Weimar sind vor allem die für dieses Tool relevanten lokalen Kennzahlen entscheidend: Kaltmiete/m² 7,40 €, Kaufpreis/m² 2.400 € und Grunderwerbsteuer 5 %. Diese Werte fließen direkt in das Ergebnis ein und machen den Rechner für Weimar in Thüringen aussagekräftiger als eine bundesweite Pauschale.

Vergleich mit den Nachbarstädten von Weimar

Die nächstgelegenen Städte sind Apolda (15 km), Erfurt (20 km) und Jena (21 km). Die Strompreise schwanken regional nur um wenige Prozentpunkte, weil das Netzentgelt im jeweiligen Bundesland einheitlich kalkuliert wird. Ein Vergleich lohnt sich aber bei den Hebesätzen der Grundsteuer und den lokalen Förderprogrammen, die je nach Kommune erheblich variieren – gerade, wenn du in der Region einen Umzug oder ein Investment planst.

Mit rund 65.454 Einwohnern ist Weimar größer als das 15 km entfernte Apolda (22.465 Einwohner). Die Marktdichte beeinflusst Energie-Versorger-Konkurrenz und damit indirekt die Tarif-Verfügbarkeit – größere Städte haben typischerweise Zugriff auf mehr Spezialtarife, etwa für Wärmepumpen oder E-Auto-Laden.

Lokale Bedingungen in Thüringen

  • Kaltmiete/m²: 7,40 €durchschnittliche Kaltmiete pro m².
  • Kaufpreis/m²: 2.400 €durchschnittlicher Kaufpreis pro m².
  • Grunderwerbsteuer: 5 %Grunderwerbsteuer – beim Immobilienkauf direkt fällig.

Praktische Tipps für Weimar

  • Strompreis in Weimar: 38,0 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Weimar: 11,0 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.200 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 2.400 €/m² und Kaltmiete 7,40 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 27,0.
  • Wasserhärte in Weimar: 14 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Häufige Fragen zu Weimar

Wie hoch ist die Mietrendite in Weimar?

Zwölf Monatsmieten zu 7,40 €/m², gemessen an 2.400 €/m² Kaufpreis, ergeben für Weimar eine Bruttomietrendite von rund 3,70 %. Das ist eine Beispielrechnung mit Ortsdurchschnitten — Baujahr, Zustand und Mikrolage verschieben das Ergebnis in beide Richtungen. Als Zusage für ein konkretes Objekt taugt der Wert nicht.

Was bleibt in Weimar von der Bruttorendite netto übrig?

Von den 3,70 % gehen Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis und nicht umlagefähige Kosten ab. Als Faustregel liegt die Nettorendite dadurch rund ein bis anderthalb Prozentpunkte darunter. Für die Instandhaltung ist ein Planungsansatz von etwa 1 % des Gebäudewerts pro Jahr gängig, bei unsanierten Altbauten eher mehr.

Wie stark drücken die Kaufnebenkosten die Rendite in Thüringen?

Zur Grunderwerbsteuer von 5 % in Thüringen kommen Notar und Grundbuch sowie meist eine Maklerprovision — zusammen häufig rund ein Zehntel des Kaufpreises. Diese Summe gehört in den Nenner der Renditerechnung, sonst fällt das Ergebnis zu optimistisch aus. Aus 3,70 % Bruttorendite wird dadurch grob ein Zehntel weniger, bevor laufende Kosten überhaupt berücksichtigt sind. Den Steuersatz legt das jeweilige Bundesland fest, er kann sich ändern.

Wie wirkt sich die Grundsteuer in Weimar auf die Mietrendite aus?

Weimar legt den Hebesatz für Grundsteuer B selbst fest; er liegt bei 480 %. Bei vermieteten Wohnungen ist die Grundsteuer über die Betriebskostenabrechnung umlagefähig, sofern der Mietvertrag die Umlage vorsieht — dann trifft sie die Rendite kaum. Bei Leerstand bleibt sie dagegen beim Eigentümer und mindert sie unmittelbar. Den konkreten Betrag für ein Objekt nennt der Grundsteuerbescheid; Fragen dazu beantwortet die Kommune.

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