Lokale Berechnung · Hessen

Nebenkosten in Offenbach am Main berechnen (2026)

Grunderwerbsteuer 6% in Hessen. Berechne alle Nebenkosten beim Immobilienkauf in Offenbach am Main.

Offenbach am Main

Offenbach am Main liegt in Hessen und hat etwa 130.937 Einwohner. Hier gelten lokale Bedingungen, die in die Berechnung einfließen.

Nebenkosten Rechner 2026: Kaufnebenkosten berechnen | Numera Vision in Offenbach am Main

Beim Immobilienkauf in Offenbach am Main kommen 6 % Grunderwerbsteuer (Hessen-Satz), ca. 2 % für Notar und Grundbuch sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision (geteilt) hinzu. Bei einem 400.000-€-Objekt entsprechen das rund 46.280 €.

Grunderwerbsteuer

6 %

Kaufpreis/m²

3.800 €

Einwohner

130.937

Was bedeutet das für Offenbach am Main konkret?

Die Lebenshaltungskosten in Offenbach am Main und Hessen sind ein wichtiger Faktor für deine Planung. Mit einem Strompreis von 39.9 ct/kWh liegt Offenbach am Main 2,3 % höher als der Bundesschnitt. Bei 225 Heiztagen pro Jahr und -10 °C Norm-Außentemperatur bestimmt das regionale Klima maßgeblich, welche Heiz- und Energiestrategie für dich rational ist.

Praktische Tipps für Offenbach am Main

  • Strompreis in Offenbach am Main: 39.9 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Offenbach am Main: 12.6 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.520 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 3.800 €/m² und Kaltmiete 11.00 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 28.8.
  • Wasserhärte in Offenbach am Main: 14 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Regionale Bedingungen in Hessen

  • Globalstrahlung: 1110 kWh/m²/Jahr (1,2 % höher als der Bundesschnitt).
  • Norm-Außentemperatur: -10 °C – Grundlage der Heizlast nach DIN EN 12831.
  • Heiztage: 225 pro Jahr – beeinflusst direkt die Heizkosten.
  • Niederschlag: 800 mm/Jahr – relevant für Regenwasser-Nutzung.
  • Grunderwerbsteuer: 6 % in Hessen.
  • Topografie: gemischt – wichtig für Fahrrad-Pendeln und E-Auto-Reichweite.
  • E-Lade-Infrastruktur: 1.4 Ladepunkte / 1.000 EW.

Auch in Hessen

Im Umfeld von Offenbach am Main ist dieser Rechner auch für Darmstadt, Hanau und Gießen verfügbar — ähnliches Klima, vergleichbare Marktpreise.

Häufige Fragen zu Offenbach am Main

Wie teuer ist Strom in Offenbach am Main?

In Offenbach am Main liegt der Haushalts-Strompreis bei 39.9 ct/kWh — 2,3 % höher als der Bundesschnitt. Anbieter-Wechsel kann je nach Tarif 10–20 % Ersparnis bringen.

Wie viele Sonnenstunden hat Offenbach am Main?

Offenbach am Main kommt im langjährigen Mittel auf 1660 Sonnenstunden (1,2 % höher als der Bundesschnitt). Bei einer Globalstrahlung von 1110 kWh/m² ist Photovoltaik wirtschaftlich.

Was kostet Gas in Offenbach am Main?

Der Gaspreis in Offenbach am Main liegt bei 12.6 ct/kWh, das ist 5,0 % höher als der Bundesschnitt. Ein 4-Personen-Haushalt zahlt damit etwa 2.520 € pro Jahr (bei 20.000 kWh Verbrauch).

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Hessen?

6 %. Bei einem Kaufpreis von 400.000 € fallen 24.000 € allein an Grunderwerbsteuer an.

Wie teuer sind Immobilien in Offenbach am Main?

Der Kaufpreis liegt bei 3.800 €/m² (11,8 % höher als der Bundesschnitt), die Kaltmiete bei 11.00 €/m². Daraus ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 28.8.

Allgemeine Informationen

Nebenkosten Rechner 2026: Kaufnebenkosten berechnen | Numera Vision

Nebenkosten beim Immobilienkauf: Die versteckten Kosten

Der Kaufpreis ist nur die halbe Wahrheit. Beim Immobilienkauf fallen erhebliche Nebenkosten an, die oft unterschätzt werden. Wer 500.000€ für eine Immobilie zahlt, muss oft weitere 50.000€ für Steuern, Gebühren und Provisionen aufbringen. Diese Kosten müssen aus Eigenkapital finanziert werden - Banken lehnen eine Finanzierung meist ab.

Die 4 großen Nebenkosten-Positionen

1. Grunderwerbsteuer

3,5% - 6,5% vom Kaufpreis
Je nach Bundesland unterschiedlich
Größter Kostenfaktor

2. Maklerprovision

3,57% inkl. MwSt. (gesamt)
Seit 2020: Käufer zahlt 50%
Also ca. 1,785% als Käufer

3. Notarkosten

1,5% - 2% vom Kaufpreis
Gesetzlich geregelt
Beurkundung + Vertragskosten

4. Grundbuchkosten

Ca. 0,5% vom Kaufpreis
Eintragung des Eigentümers
Löschung alter Einträge

Grunderwerbsteuer nach Bundesland 2025

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Kostenfaktor und variiert je nach Bundesland erheblich:

Bundesland Steuersatz Bei 400.000€
Bayern, Sachsen 3,5% 14.000€
Baden-Württemberg 5,0% 20.000€
Berlin, Bremen, Hamburg 6,0% 24.000€
NRW, Hessen, Niedersachsen 6,5% 26.000€

Beispiel: Bei 400.000€ Kaufpreis sparst du in Bayern (3,5%) gegenüber NRW (6,5%) satte 12.000€ Grunderwerbsteuer!

Maklerprovision: Was hat sich 2020 geändert?

Seit dem 23.12.2020 gilt das "Bestellerprinzip" auch für Wohnimmobilien:

  • Früher: Käufer zahlte oft die volle Provision (3,57%)
  • Heute: Käufer und Verkäufer zahlen je 50% (je 1,785%)
  • Ausnahme: Gewerbeimmobilien (hier zahlt oft nur der Mieter/Käufer)

Das spart Käufern erhebliche Kosten. Bei 400.000€ Kaufpreis sind das 7.140€ statt 14.280€ Maklerkosten.

Notarkosten: Was kostet der Notar wirklich?

Die Notarkosten sind gesetzlich geregelt und richten sich nach dem Kaufpreis. Sie setzen sich zusammen aus:

  • Beurkundung: Ca. 1,0% - 1,5% vom Kaufpreis
  • Grundbuchverhandlung: Ca. 0,3% - 0,5%
  • Sonstiges: Kopien, Post, Auslagen

Insgesamt kannst du mit 1,5% - 2% des Kaufpreises rechnen. Bei 400.000€ sind das 6.000€ - 8.000€.

Beispielrechnung: Nebenkosten im Detail

Hauskauf für 400.000€ in NRW:

Kaufpreis 400.000€
Grunderwerbsteuer (6,5%) 26.000€
Maklerprovision (1,785% als Käufer) 7.140€
Notarkosten (ca. 1,5%) 6.000€
Grundbuchkosten (ca. 0,5%) 2.000€
Gesamte Nebenkosten 41.140€
Anteil am Kaufpreis 10,3%

Wie kann ich Nebenkosten sparen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Nebenkosten zu reduzieren:

  1. Ohne Makler kaufen: Spart 3,57% (ca. 14.280€ bei 400.000€)
  2. Günstiges Bundesland wählen: Bayern (3,5%) statt NRW (6,5%) spart 3%
  3. Notar vergleichen: Kosten können leicht variieren
  4. Erben statt kaufen: Erbschaftssteuer ist oft günstiger
  5. Schenkung nutzen: Freibeträge ausnutzen (400.000€ von Eltern)
  6. Denkmalschutz-Immobilie: Grunderwerbsteuer kann reduziert sein

Finanzierung der Nebenkosten

Wichtig: Banken finanzieren Nebenkosten in der Regel nicht! Du brauchst also echtes Eigenkapital.

  • Standard: Nebenkosten müssen aus Eigenkapital gezahlt werden
  • Ausnahme: Bei sehr guter Bonität und niedrigem Beleihungsauslauf
  • Alternative: Privater Kredit (z.B. von Familie) für Nebenkosten
  • Tipp: Plane Nebenkosten frühzeitig in deine Finanzierung ein

Warnung: Nichts übersehen!

Viele Käufer unterschätzen die Nebenkosten erheblich. Wer 500.000€ für ein Haus zahlt und nur 30.000€ Eigenkapital hat, scheitert an den Nebenkosten. Plane mindestens 10% des Kaufpreises für Nebenkosten ein - besser 12-15% in teuren Bundesländern.

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