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Lokale Berechnung · Nordrhein-Westfalen

Nebenkosten in Essen berechnen (2026)

In Essen fallen 6,5 % Grunderwerbsteuer an, dazu Notar, Grundbuch und Makler. Was der Kauf extra kostet — hier beziffert.

Essen

Nordrhein-Westfalen

573.618 Einwohner · Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Stand 12/2025

Passt bei „Pendeln in die Stadt“

47 %schwach

Platz 386 von 627 · 6 von 8 Themen mit Daten

Selbst gewichten auf der Karte

Kaufnebenkosten in Essen

Grunderwerbsteuer
6.5 %
Kaufpreis/m²
3.100 €
±0 %Grunderwerbsteuer etwa auf Höhe des Richtwerts Nordrhein-Westfalen

Redaktionell gepflegter Wert für Essen. Der Quellennachweis wird mit der laufenden Datenerhebung nachgetragen.

Ortsprofil

So lebt es sich in Essen

Jede Zahl mit Quelle und Stand. „Besser als 70 %“ heißt: 70 % der verglichenen Städte schneiden bei diesem Punkt schlechter ab. So rechnen wir

Essen in Zahlen

  • Miete im Bestand in Essen: 6,72 €/m² nettokalt (Durchschnitt aller Mietverträge). Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Stand 05/2022.
  • Wasser und Abwasser in Essen: 6,36 €/m³ (Trink- und Schmutzwasser). Quelle: Gebührensatzung bzw. Preisblatt (stadtwerke-essen.de), Stand 01/2026.
  • Hitzetage in Essen: 10 Tage mit mindestens 30 °C je Jahr. Quelle: Deutscher Wetterdienst, Stand 2025.
  • Arbeitsplätze am Ort in Essen: 474 je 1.000 Einwohner. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Stand 06/2025.
  • Betreuung unter 3 in Essen: 33,6 % der Kinder unter 3. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Stand 03/2024.

Daten zuletzt geändert am 22.10.2026. Änderungsprotokoll · Werte als CSV (mit Quelle und Lizenz)

Geld und Wohnen

Themenwert 24eher schwach

Arbeit

Themenwert 51mittel

Unterwegs

Themenwert 77gut

Gesundheit

Themenwert 45mittel

Einkaufen

Daten folgen

Familie

Themenwert 37eher schwach
  • Betreuung unter 333,6 % der Kinder unter 3Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 22543-01-02-4, Tabelle 12411-02-03-4) · Stand 03/2024 · eigene Berechnung
    eher schwachbesser als 37 %
    verglichen mit 627 Städten

Umwelt und Ruhe

Themenwert 41mittel

Freizeit

Daten folgen

Zur Einordnung

Diese Werte zeigen wir, bewerten sie aber nicht – sie gehen in keinen Passt-Wert ein.

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Ähnliche Ränge bei den 12 Werten, die beide Orte haben – egal wie weit entfernt.

Nebenkosten Rechner 2026: Kaufnebenkosten berechnen | Numera Vision in Essen

Beim Immobilienkauf in Essen kommen 6,5 % Grunderwerbsteuer (Nordrhein-Westfalen-Satz), ca. 2 % für Notar und Grundbuch sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision (geteilt) hinzu. Bei einem 400.000-€-Objekt entsprechen das rund 48.280 €.

Grunderwerbsteuer

6.5 %

Wert für Essen

Kaufpreis/m²

3.100 €

Wert für Essen

Woher die Zahlen für Essen stammen

Die folgenden Werte gelten für Essen selbst: Grunderwerbsteuer und Kaufpreis/m². Sie sind im Rechner voreingestellt und lassen sich überschreiben.

Praktische Tipps für Essen

  • Strompreis in Essen: 39,2 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Essen: 12,4 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.400 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 3.100 €/m² und Kaltmiete 10,80 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 23,9.
  • Wasserhärte in Essen: 8 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Relevante Kennzahlen

  • Grunderwerbsteuer: 6.5 % – Grunderwerbsteuer – beim Immobilienkauf direkt fällig.
  • Kaufpreis/m²: 3.100 € – durchschnittlicher Kaufpreis pro m².

Städte in der Nähe von Essen

Die nächstgelegenen Städte mit eigener Berechnung sind Mülheim an der Ruhr (9 km), Gelsenkirchen (11 km) und Bottrop (12 km). Innerhalb dieser Entfernung sind Klima und Marktpreise vergleichbar — die kommunalen Hebesätze und Förderprogramme aber nicht.

Häufige Fragen zu Essen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Essen?

Für ein Objekt zu 400.000 € summieren sich Grunderwerbsteuer (6,5 % in Nordrhein-Westfalen), rund 2 % für Notar und Grundbuch sowie die üblichen 3,57 % Käufer-Anteil an der Maklerprovision auf etwa 48.280 €. Ohne Makler entfallen davon je nach Bundesland rund 30 bis 40 %. Das ist eine Beispielrechnung — Notargebühren und Provisionshöhe hängen am konkreten Vertrag.

Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?

In der Regel nicht: Nebenkosten schaffen keinen Gegenwert in der Immobilie und gelten Banken deshalb als nicht beleihbar. Als Faustregel gelten rund 9 bis 12 % des Kaufpreises aus Eigenkapital, je nach Bundesland und je nachdem, ob ein Makler beteiligt ist. Bei 3.100 €/m² in Essen solltest du diesen Puffer kennen, bevor du ein Angebot abgibst — ob deine Bank im Einzelfall mehr finanziert, klärt nur das Gespräch mit ihr.

Welche Nebenkosten-Position lässt sich überhaupt verhandeln?

Praktisch nur die Maklerprovision. Seit Ende 2020 darf dem Käufer einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses höchstens die Hälfte der Courtage berechnet werden, wenn er Verbraucher ist (§§ 656a–656d BGB) — beim Privatkauf ohne Makler entfällt sie ganz. Die 6,5 % Grunderwerbsteuer stehen dagegen im Landesrecht fest und die Notargebühren im GNotKG; Notare zu vergleichen bringt beim Preis deshalb nichts.

Was deckt der Nebenkosten-Rechner nicht ab?

Er rechnet die einmaligen Erwerbsnebenkosten — Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Makler — plus ein frei einstellbares Renovierungsbudget. Nicht enthalten sind Umzug und Einrichtung sowie sämtliche laufenden Kosten ab Übergabe: Hausgeld, Gebäudeversicherung und die jährliche Grundsteuer, die in Essen am Hebesatz von 655 % hängt. Für diese laufende Seite rechnest du besser mit dem Grundsteuer-Rechner weiter.

Allgemeine Informationen

Nebenkosten Rechner 2026: Kaufnebenkosten berechnen | Numera Vision

Nebenkosten beim Immobilienkauf: Die versteckten Kosten

Der Kaufpreis ist nur die halbe Wahrheit. Beim Immobilienkauf fallen erhebliche Nebenkosten an, die oft unterschätzt werden. Wer 500.000€ für eine Immobilie zahlt, muss oft weitere 50.000€ für Steuern, Gebühren und Provisionen aufbringen. Diese Kosten müssen aus Eigenkapital finanziert werden - Banken lehnen eine Finanzierung meist ab.

Die 4 großen Nebenkosten-Positionen

1. Grunderwerbsteuer

3,5% - 6,5% vom Kaufpreis
Je nach Bundesland unterschiedlich
Größter Kostenfaktor

2. Maklerprovision

3,57% inkl. MwSt. (gesamt)
Seit 2020: Käufer zahlt 50%
Also ca. 1,785% als Käufer

3. Notarkosten

1,5% - 2% vom Kaufpreis
Gesetzlich geregelt
Beurkundung + Vertragskosten

4. Grundbuchkosten

Ca. 0,5% vom Kaufpreis
Eintragung des Eigentümers
Löschung alter Einträge

Grunderwerbsteuer nach Bundesland 2025

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Kostenfaktor und variiert je nach Bundesland erheblich:

Bundesland Steuersatz Bei 400.000€
Bayern, Sachsen 3,5% 14.000€
Baden-Württemberg 5,0% 20.000€
Berlin, Bremen, Hamburg 6,0% 24.000€
NRW, Hessen, Niedersachsen 6,5% 26.000€

Beispiel: Bei 400.000€ Kaufpreis sparst du in Bayern (3,5%) gegenüber NRW (6,5%) satte 12.000€ Grunderwerbsteuer!

Maklerprovision: Was hat sich 2020 geändert?

Seit dem 23.12.2020 gilt das "Bestellerprinzip" auch für Wohnimmobilien:

  • Früher: Käufer zahlte oft die volle Provision (3,57%)
  • Heute: Käufer und Verkäufer zahlen je 50% (je 1,785%)
  • Ausnahme: Gewerbeimmobilien (hier zahlt oft nur der Mieter/Käufer)

Das spart Käufern erhebliche Kosten. Bei 400.000€ Kaufpreis sind das 7.140€ statt 14.280€ Maklerkosten.

Notarkosten: Was kostet der Notar wirklich?

Die Notarkosten sind gesetzlich geregelt und richten sich nach dem Kaufpreis. Sie setzen sich zusammen aus:

  • Beurkundung: Ca. 1,0% - 1,5% vom Kaufpreis
  • Grundbuchverhandlung: Ca. 0,3% - 0,5%
  • Sonstiges: Kopien, Post, Auslagen

Insgesamt kannst du mit 1,5% - 2% des Kaufpreises rechnen. Bei 400.000€ sind das 6.000€ - 8.000€.

Beispielrechnung: Nebenkosten im Detail

Hauskauf für 400.000€ in NRW:

Kaufpreis 400.000€
Grunderwerbsteuer (6,5%) 26.000€
Maklerprovision (1,785% als Käufer) 7.140€
Notarkosten (ca. 1,5%) 6.000€
Grundbuchkosten (ca. 0,5%) 2.000€
Gesamte Nebenkosten 41.140€
Anteil am Kaufpreis 10,3%

Wie kann ich Nebenkosten sparen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Nebenkosten zu reduzieren:

  1. Ohne Makler kaufen: Spart 3,57% (ca. 14.280€ bei 400.000€)
  2. Günstiges Bundesland wählen: Bayern (3,5%) statt NRW (6,5%) spart 3%
  3. Notar vergleichen: Kosten können leicht variieren
  4. Erben statt kaufen: Erbschaftssteuer ist oft günstiger
  5. Schenkung nutzen: Freibeträge ausnutzen (400.000€ von Eltern)
  6. Denkmalschutz-Immobilie: Grunderwerbsteuer kann reduziert sein

Finanzierung der Nebenkosten

Wichtig: Banken finanzieren Nebenkosten in der Regel nicht! Du brauchst also echtes Eigenkapital.

  • Standard: Nebenkosten müssen aus Eigenkapital gezahlt werden
  • Ausnahme: Bei sehr guter Bonität und niedrigem Beleihungsauslauf
  • Alternative: Privater Kredit (z.B. von Familie) für Nebenkosten
  • Tipp: Plane Nebenkosten frühzeitig in deine Finanzierung ein

Warnung: Nichts übersehen!

Viele Käufer unterschätzen die Nebenkosten erheblich. Wer 500.000€ für ein Haus zahlt und nur 30.000€ Eigenkapital hat, scheitert an den Nebenkosten. Plane mindestens 10% des Kaufpreises für Nebenkosten ein - besser 12-15% in teuren Bundesländern.

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