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Lokale Berechnung · Baden-Württemberg

Nebenkosten in Ulm berechnen (2026)

Was kostet ein Kauf in Ulm zusätzlich zum Kaufpreis? Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklercourtage in einer Rechnung.

Ulm

Baden-Württemberg

130.288 Einwohner · Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Stand 12/2025

Passt bei „Pendeln in die Stadt“

53 %eher schwach

Platz 243 von 627 · 6 von 8 Themen mit Daten

Selbst gewichten auf der Karte

Kaufnebenkosten in Ulm

Richtwert
Grunderwerbsteuer
5 %
Kaufpreis/m²
4.200 €

Für Ulm liegen uns noch keine stadt-eigenen Werte vor. Angezeigt und im Rechner voreingestellt ist der Richtwert für Baden-Württemberg — kein Wert dieser Kommune.

Ortsprofil

So lebt es sich in Ulm

Jede Zahl mit Quelle und Stand. „Besser als 70 %“ heißt: 70 % der verglichenen Städte schneiden bei diesem Punkt schlechter ab. So rechnen wir

Ulm in Zahlen

  • Miete im Bestand in Ulm: 8,48 €/m² nettokalt (Durchschnitt aller Mietverträge). Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Stand 05/2022.
  • Wasser und Abwasser in Ulm: 4,05 €/m³ (Trink- und Schmutzwasser). Quelle: Gebührensatzung bzw. Preisblatt (swu.de), Stand 2024.
  • Hitzetage in Ulm: 10,4 Tage mit mindestens 30 °C je Jahr. Quelle: Deutscher Wetterdienst, Stand 2025.
  • Arbeitsplätze am Ort in Ulm: 810 je 1.000 Einwohner. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Stand 06/2025.
  • Betreuung unter 3 in Ulm: 38,7 % der Kinder unter 3. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Stand 03/2024.

Für wen Ulm gut passt

Seit Beginn unseres Änderungsprotokolls (14.10.2026) hat sich hier kein Wert geändert. Änderungsprotokoll · Werte als CSV (mit Quelle und Lizenz)

Geld und Wohnen

Themenwert 42mittel

Arbeit

Themenwert 96sehr gut
  • Arbeitsplätze am Ort810 je 1.000 EinwohnerStatistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 13111-01-03-5, Tabelle 12411-01-01-5) · Stand 06/2025 · eigene Berechnung
    sehr gutbesser als 96 %
    verglichen mit 626 Städten

Unterwegs

Themenwert 42mittel

Gesundheit

Themenwert 47mittel

Einkaufen

Daten folgen

Familie

Themenwert 62gut
  • Betreuung unter 338,7 % der Kinder unter 3Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 22543-01-02-4, Tabelle 12411-02-03-4) · Stand 03/2024 · eigene Berechnung
    gutbesser als 62 %
    verglichen mit 627 Städten

Umwelt und Ruhe

Themenwert 58mittel

Freizeit

Daten folgen

Orte mit ähnlichem Profil

Ähnliche Ränge bei den 9 Werten, die beide Orte haben – egal wie weit entfernt.

Nebenkosten Rechner 2026: Kaufnebenkosten berechnen | Numera Vision in Ulm

Beim Immobilienkauf in Ulm kommen 5 % Grunderwerbsteuer (Baden-Württemberg-Satz), ca. 2 % für Notar und Grundbuch sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision (geteilt) hinzu. Bei einem 400.000-€-Objekt entsprechen das rund 42.280 €.

Grunderwerbsteuer

5 %

Richtwert Baden-Württemberg

Kaufpreis/m²

4.200 €

Richtwert Baden-Württemberg

Woher die Zahlen für Ulm stammen

Für Ulm liegen uns bislang keine stadt-eigenen Werte zu diesem Thema vor. Die folgenden Angaben sind Richtwerte für Baden-Württemberg und dienen dem Rechner als Voreinstellung – eigene Werte lassen sich überall überschreiben.

Praktische Tipps für Ulm

  • Strompreis in Ulm: 38,4 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Ulm: 11,7 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.200 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 4.200 €/m² und Kaltmiete 11,20 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 31,3.
  • Wasserhärte in Ulm: 14 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Relevante Kennzahlen

  • Grunderwerbsteuer: 5 % (Richtwert Baden-Württemberg) – Grunderwerbsteuer – beim Immobilienkauf direkt fällig.
  • Kaufpreis/m²: 4.200 € (Richtwert Baden-Württemberg) – durchschnittlicher Kaufpreis pro m².

Städte in der Nähe von Ulm

Die nächstgelegenen Städte mit eigener Berechnung sind Neu-Ulm (3 km), Günzburg (23 km) und Geislingen an der Steige (27 km). Innerhalb dieser Entfernung sind Klima und Marktpreise vergleichbar — die kommunalen Hebesätze und Förderprogramme aber nicht.

Häufige Fragen zu Ulm

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Ulm?

Für ein Objekt zu 400.000 € summieren sich Grunderwerbsteuer (5 % in Baden-Württemberg), rund 2 % für Notar und Grundbuch sowie die üblichen 3,57 % Käufer-Anteil an der Maklerprovision auf etwa 42.280 €. Ohne Makler entfallen davon je nach Bundesland rund 30 bis 40 %. Das ist eine Beispielrechnung — Notargebühren und Provisionshöhe hängen am konkreten Vertrag.

Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?

In der Regel nicht: Nebenkosten schaffen keinen Gegenwert in der Immobilie und gelten Banken deshalb als nicht beleihbar. Als Faustregel gelten rund 9 bis 12 % des Kaufpreises aus Eigenkapital, je nach Bundesland und je nachdem, ob ein Makler beteiligt ist. Bei 4.200 €/m² in Ulm solltest du diesen Puffer kennen, bevor du ein Angebot abgibst — ob deine Bank im Einzelfall mehr finanziert, klärt nur das Gespräch mit ihr.

Welche Nebenkosten-Position lässt sich überhaupt verhandeln?

Praktisch nur die Maklerprovision. Seit Ende 2020 darf dem Käufer einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses höchstens die Hälfte der Courtage berechnet werden, wenn er Verbraucher ist (§§ 656a–656d BGB) — beim Privatkauf ohne Makler entfällt sie ganz. Die 5 % Grunderwerbsteuer stehen dagegen im Landesrecht fest und die Notargebühren im GNotKG; Notare zu vergleichen bringt beim Preis deshalb nichts.

Was deckt der Nebenkosten-Rechner nicht ab?

Er rechnet die einmaligen Erwerbsnebenkosten — Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Makler — plus ein frei einstellbares Renovierungsbudget. Nicht enthalten sind Umzug und Einrichtung sowie sämtliche laufenden Kosten ab Übergabe: Hausgeld, Gebäudeversicherung und die jährliche Grundsteuer, die in Ulm am Hebesatz von 390 % hängt. Für diese laufende Seite rechnest du besser mit dem Grundsteuer-Rechner weiter.

Allgemeine Informationen

Nebenkosten Rechner 2026: Kaufnebenkosten berechnen | Numera Vision

Nebenkosten beim Immobilienkauf: Die versteckten Kosten

Der Kaufpreis ist nur die halbe Wahrheit. Beim Immobilienkauf fallen erhebliche Nebenkosten an, die oft unterschätzt werden. Wer 500.000€ für eine Immobilie zahlt, muss oft weitere 50.000€ für Steuern, Gebühren und Provisionen aufbringen. Diese Kosten müssen aus Eigenkapital finanziert werden - Banken lehnen eine Finanzierung meist ab.

Die 4 großen Nebenkosten-Positionen

1. Grunderwerbsteuer

3,5% - 6,5% vom Kaufpreis
Je nach Bundesland unterschiedlich
Größter Kostenfaktor

2. Maklerprovision

3,57% inkl. MwSt. (gesamt)
Seit 2020: Käufer zahlt 50%
Also ca. 1,785% als Käufer

3. Notarkosten

1,5% - 2% vom Kaufpreis
Gesetzlich geregelt
Beurkundung + Vertragskosten

4. Grundbuchkosten

Ca. 0,5% vom Kaufpreis
Eintragung des Eigentümers
Löschung alter Einträge

Grunderwerbsteuer nach Bundesland 2025

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Kostenfaktor und variiert je nach Bundesland erheblich:

Bundesland Steuersatz Bei 400.000€
Bayern, Sachsen 3,5% 14.000€
Baden-Württemberg 5,0% 20.000€
Berlin, Bremen, Hamburg 6,0% 24.000€
NRW, Hessen, Niedersachsen 6,5% 26.000€

Beispiel: Bei 400.000€ Kaufpreis sparst du in Bayern (3,5%) gegenüber NRW (6,5%) satte 12.000€ Grunderwerbsteuer!

Maklerprovision: Was hat sich 2020 geändert?

Seit dem 23.12.2020 gilt das "Bestellerprinzip" auch für Wohnimmobilien:

  • Früher: Käufer zahlte oft die volle Provision (3,57%)
  • Heute: Käufer und Verkäufer zahlen je 50% (je 1,785%)
  • Ausnahme: Gewerbeimmobilien (hier zahlt oft nur der Mieter/Käufer)

Das spart Käufern erhebliche Kosten. Bei 400.000€ Kaufpreis sind das 7.140€ statt 14.280€ Maklerkosten.

Notarkosten: Was kostet der Notar wirklich?

Die Notarkosten sind gesetzlich geregelt und richten sich nach dem Kaufpreis. Sie setzen sich zusammen aus:

  • Beurkundung: Ca. 1,0% - 1,5% vom Kaufpreis
  • Grundbuchverhandlung: Ca. 0,3% - 0,5%
  • Sonstiges: Kopien, Post, Auslagen

Insgesamt kannst du mit 1,5% - 2% des Kaufpreises rechnen. Bei 400.000€ sind das 6.000€ - 8.000€.

Beispielrechnung: Nebenkosten im Detail

Hauskauf für 400.000€ in NRW:

Kaufpreis 400.000€
Grunderwerbsteuer (6,5%) 26.000€
Maklerprovision (1,785% als Käufer) 7.140€
Notarkosten (ca. 1,5%) 6.000€
Grundbuchkosten (ca. 0,5%) 2.000€
Gesamte Nebenkosten 41.140€
Anteil am Kaufpreis 10,3%

Wie kann ich Nebenkosten sparen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Nebenkosten zu reduzieren:

  1. Ohne Makler kaufen: Spart 3,57% (ca. 14.280€ bei 400.000€)
  2. Günstiges Bundesland wählen: Bayern (3,5%) statt NRW (6,5%) spart 3%
  3. Notar vergleichen: Kosten können leicht variieren
  4. Erben statt kaufen: Erbschaftssteuer ist oft günstiger
  5. Schenkung nutzen: Freibeträge ausnutzen (400.000€ von Eltern)
  6. Denkmalschutz-Immobilie: Grunderwerbsteuer kann reduziert sein

Finanzierung der Nebenkosten

Wichtig: Banken finanzieren Nebenkosten in der Regel nicht! Du brauchst also echtes Eigenkapital.

  • Standard: Nebenkosten müssen aus Eigenkapital gezahlt werden
  • Ausnahme: Bei sehr guter Bonität und niedrigem Beleihungsauslauf
  • Alternative: Privater Kredit (z.B. von Familie) für Nebenkosten
  • Tipp: Plane Nebenkosten frühzeitig in deine Finanzierung ein

Warnung: Nichts übersehen!

Viele Käufer unterschätzen die Nebenkosten erheblich. Wer 500.000€ für ein Haus zahlt und nur 30.000€ Eigenkapital hat, scheitert an den Nebenkosten. Plane mindestens 10% des Kaufpreises für Nebenkosten ein - besser 12-15% in teuren Bundesländern.

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