Lokale Berechnung · Baden-Württemberg

Nebenkosten in Villingen-Schwenningen berechnen (2026)

Grunderwerbsteuer 5% in Baden-Württemberg. Berechne alle Nebenkosten beim Immobilienkauf in Villingen-Schwenningen.

Villingen-Schwenningen

Villingen-Schwenningen liegt in Baden-Württemberg und hat etwa 86.067 Einwohner. Hier gelten lokale Bedingungen, die in die Berechnung einfließen.

Nebenkosten Rechner 2026: Kaufnebenkosten berechnen | Numera Vision in Villingen-Schwenningen

Beim Immobilienkauf in Villingen-Schwenningen kommen 5 % Grunderwerbsteuer (Baden-Württemberg-Satz), ca. 2 % für Notar und Grundbuch sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision (geteilt) hinzu. Bei einem 400.000-€-Objekt entsprechen das rund 42.280 €.

Grunderwerbsteuer

5 %

Kaufpreis/m²

4.200 €

Einwohner

86.067

Was bedeutet das für Villingen-Schwenningen konkret?

Die Lebenshaltungskosten in Villingen-Schwenningen und Baden-Württemberg sind ein wichtiger Faktor für deine Planung. Mit einem Strompreis von 38.4 ct/kWh liegt Villingen-Schwenningen 1,5 % niedriger als der Bundesschnitt. Bei 230 Heiztagen pro Jahr und -10 °C Norm-Außentemperatur bestimmt das regionale Klima maßgeblich, welche Heiz- und Energiestrategie für dich rational ist.

Praktische Tipps für Villingen-Schwenningen

  • Strompreis in Villingen-Schwenningen: 38.4 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Villingen-Schwenningen: 11.7 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.340 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 4.200 €/m² und Kaltmiete 11.20 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 31.3.
  • Wasserhärte in Villingen-Schwenningen: 14 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Regionale Bedingungen in Baden-Württemberg

  • Globalstrahlung: 1190 kWh/m²/Jahr (6,7 % höher als der Bundesschnitt).
  • Norm-Außentemperatur: -10 °C – Grundlage der Heizlast nach DIN EN 12831.
  • Heiztage: 230 pro Jahr – beeinflusst direkt die Heizkosten.
  • Niederschlag: 900 mm/Jahr – relevant für Regenwasser-Nutzung.
  • Grunderwerbsteuer: 5 % in Baden-Württemberg.
  • Topografie: hügelig – wichtig für Fahrrad-Pendeln und E-Auto-Reichweite.
  • E-Lade-Infrastruktur: 1.7 Ladepunkte / 1.000 EW.

Auch in Baden-Württemberg

Im Umfeld von Villingen-Schwenningen ist dieser Rechner auch für Heidelberg, Ulm und Heilbronn verfügbar — ähnliches Klima, vergleichbare Marktpreise.

Häufige Fragen zu Villingen-Schwenningen

Wie teuer ist Strom in Villingen-Schwenningen?

In Villingen-Schwenningen liegt der Haushalts-Strompreis bei 38.4 ct/kWh — 1,5 % niedriger als der Bundesschnitt. Anbieter-Wechsel kann je nach Tarif 10–20 % Ersparnis bringen.

Wie viele Sonnenstunden hat Villingen-Schwenningen?

Villingen-Schwenningen kommt im langjährigen Mittel auf 1750 Sonnenstunden (6,7 % höher als der Bundesschnitt). Bei einer Globalstrahlung von 1190 kWh/m² ist Photovoltaik wirtschaftlich.

Was kostet Gas in Villingen-Schwenningen?

Der Gaspreis in Villingen-Schwenningen liegt bei 11.7 ct/kWh, das ist 2,5 % niedriger als der Bundesschnitt. Ein 4-Personen-Haushalt zahlt damit etwa 2.340 € pro Jahr (bei 20.000 kWh Verbrauch).

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg?

5 %. Bei einem Kaufpreis von 400.000 € fallen 20.000 € allein an Grunderwerbsteuer an.

Wie teuer sind Immobilien in Villingen-Schwenningen?

Der Kaufpreis liegt bei 4.200 €/m² (23,5 % höher als der Bundesschnitt), die Kaltmiete bei 11.20 €/m². Daraus ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 31.3.

Allgemeine Informationen

Nebenkosten Rechner 2026: Kaufnebenkosten berechnen | Numera Vision

Nebenkosten beim Immobilienkauf: Die versteckten Kosten

Der Kaufpreis ist nur die halbe Wahrheit. Beim Immobilienkauf fallen erhebliche Nebenkosten an, die oft unterschätzt werden. Wer 500.000€ für eine Immobilie zahlt, muss oft weitere 50.000€ für Steuern, Gebühren und Provisionen aufbringen. Diese Kosten müssen aus Eigenkapital finanziert werden - Banken lehnen eine Finanzierung meist ab.

Die 4 großen Nebenkosten-Positionen

1. Grunderwerbsteuer

3,5% - 6,5% vom Kaufpreis
Je nach Bundesland unterschiedlich
Größter Kostenfaktor

2. Maklerprovision

3,57% inkl. MwSt. (gesamt)
Seit 2020: Käufer zahlt 50%
Also ca. 1,785% als Käufer

3. Notarkosten

1,5% - 2% vom Kaufpreis
Gesetzlich geregelt
Beurkundung + Vertragskosten

4. Grundbuchkosten

Ca. 0,5% vom Kaufpreis
Eintragung des Eigentümers
Löschung alter Einträge

Grunderwerbsteuer nach Bundesland 2025

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Kostenfaktor und variiert je nach Bundesland erheblich:

Bundesland Steuersatz Bei 400.000€
Bayern, Sachsen 3,5% 14.000€
Baden-Württemberg 5,0% 20.000€
Berlin, Bremen, Hamburg 6,0% 24.000€
NRW, Hessen, Niedersachsen 6,5% 26.000€

Beispiel: Bei 400.000€ Kaufpreis sparst du in Bayern (3,5%) gegenüber NRW (6,5%) satte 12.000€ Grunderwerbsteuer!

Maklerprovision: Was hat sich 2020 geändert?

Seit dem 23.12.2020 gilt das "Bestellerprinzip" auch für Wohnimmobilien:

  • Früher: Käufer zahlte oft die volle Provision (3,57%)
  • Heute: Käufer und Verkäufer zahlen je 50% (je 1,785%)
  • Ausnahme: Gewerbeimmobilien (hier zahlt oft nur der Mieter/Käufer)

Das spart Käufern erhebliche Kosten. Bei 400.000€ Kaufpreis sind das 7.140€ statt 14.280€ Maklerkosten.

Notarkosten: Was kostet der Notar wirklich?

Die Notarkosten sind gesetzlich geregelt und richten sich nach dem Kaufpreis. Sie setzen sich zusammen aus:

  • Beurkundung: Ca. 1,0% - 1,5% vom Kaufpreis
  • Grundbuchverhandlung: Ca. 0,3% - 0,5%
  • Sonstiges: Kopien, Post, Auslagen

Insgesamt kannst du mit 1,5% - 2% des Kaufpreises rechnen. Bei 400.000€ sind das 6.000€ - 8.000€.

Beispielrechnung: Nebenkosten im Detail

Hauskauf für 400.000€ in NRW:

Kaufpreis 400.000€
Grunderwerbsteuer (6,5%) 26.000€
Maklerprovision (1,785% als Käufer) 7.140€
Notarkosten (ca. 1,5%) 6.000€
Grundbuchkosten (ca. 0,5%) 2.000€
Gesamte Nebenkosten 41.140€
Anteil am Kaufpreis 10,3%

Wie kann ich Nebenkosten sparen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Nebenkosten zu reduzieren:

  1. Ohne Makler kaufen: Spart 3,57% (ca. 14.280€ bei 400.000€)
  2. Günstiges Bundesland wählen: Bayern (3,5%) statt NRW (6,5%) spart 3%
  3. Notar vergleichen: Kosten können leicht variieren
  4. Erben statt kaufen: Erbschaftssteuer ist oft günstiger
  5. Schenkung nutzen: Freibeträge ausnutzen (400.000€ von Eltern)
  6. Denkmalschutz-Immobilie: Grunderwerbsteuer kann reduziert sein

Finanzierung der Nebenkosten

Wichtig: Banken finanzieren Nebenkosten in der Regel nicht! Du brauchst also echtes Eigenkapital.

  • Standard: Nebenkosten müssen aus Eigenkapital gezahlt werden
  • Ausnahme: Bei sehr guter Bonität und niedrigem Beleihungsauslauf
  • Alternative: Privater Kredit (z.B. von Familie) für Nebenkosten
  • Tipp: Plane Nebenkosten frühzeitig in deine Finanzierung ein

Warnung: Nichts übersehen!

Viele Käufer unterschätzen die Nebenkosten erheblich. Wer 500.000€ für ein Haus zahlt und nur 30.000€ Eigenkapital hat, scheitert an den Nebenkosten. Plane mindestens 10% des Kaufpreises für Nebenkosten ein - besser 12-15% in teuren Bundesländern.

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