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Lokale Berechnung · Bayern

Kaufpreisfaktor in Erlangen: Marktbewertung (2026)

Kaufpreisfaktor Rechner für Erlangen: mit eigenen Werten rechnen. Voreinstellung: Richtwerte Bayern — stadt-eigene Daten liegen noch nicht vor.

Passt bei „Pendeln in die Stadt“

33 %schwach

Platz 589 von 627 · 6 von 8 Themen mit Daten

Selbst gewichten auf der Karte

Lokale Daten für Erlangen

Richtwert
Kaufpreis/m²
4.500 €
Kaltmiete/m²
11,50 €

Für Erlangen liegen uns noch keine stadt-eigenen Werte vor. Angezeigt und im Rechner voreingestellt ist der Richtwert für Bayern — kein Wert dieser Kommune.

Ortsprofil

So lebt es sich in Erlangen

Jede Zahl mit Quelle und Stand. „Besser als 70 %“ heißt: 70 % der verglichenen Städte schneiden bei diesem Punkt schlechter ab. So rechnen wir

Geld und Wohnen

Themenwert 16schwach

Arbeit

Themenwert 97sehr gut
  • Arbeitsplätze am Ort830 je 1.000 EinwohnerStatistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 13111-01-03-5, Tabelle 12411-01-01-5) · Stand 06/2025 · eigene Berechnung
    sehr gutbesser als 97 %
    verglichen mit 626 Städten

Unterwegs

Themenwert 3schwach

Gesundheit

Themenwert 33eher schwach

Einkaufen

Daten folgen

Familie

Themenwert 67gut
  • Betreuung unter 340,4 % der Kinder unter 3Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 22543-01-02-4, Tabelle 12411-02-03-4) · Stand 03/2024 · eigene Berechnung
    gutbesser als 67 %
    verglichen mit 627 Städten

Umwelt und Ruhe

Themenwert 29eher schwach

Freizeit

Daten folgen

Kaufpreisfaktor Rechner 2026: Immobilienbewertung & Rendite in Erlangen

In Erlangen liegt der Kaufpreisfaktor bei 32,6 (= 4.500 €/m² Kaufpreis durch 12 Jahresmieten von 11,50 €/m²). Werte unter 25 gelten als günstig, über 30 als überteuert.

Kaufpreis/m²

4.500 €

Richtwert Bayern

Kaltmiete/m²

11,50 €

Richtwert Bayern

Woher die Zahlen für Erlangen stammen

Für Erlangen liegen uns bislang keine stadt-eigenen Werte zu diesem Thema vor. Die folgenden Angaben sind Richtwerte für Bayern und dienen dem Rechner als Voreinstellung – eigene Werte lassen sich überall überschreiben.

Praktische Tipps für Erlangen

  • Strompreis in Erlangen: 38,6 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Erlangen: 11,5 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.200 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 4.500 €/m² und Kaltmiete 11,50 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 32,6.
  • Wasserhärte in Erlangen: 15 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Relevante Kennzahlen

  • Kaufpreis/m²: 4.500 € (Richtwert Bayern) – durchschnittlicher Kaufpreis pro m².
  • Kaltmiete/m²: 11,50 € (Richtwert Bayern) – durchschnittliche Kaltmiete pro m².

Städte in der Nähe von Erlangen

Die nächstgelegenen Städte mit eigener Berechnung sind Herzogenaurach (8 km), Fürth (11 km) und Forchheim (15 km). Innerhalb dieser Entfernung sind Klima und Marktpreise vergleichbar — die kommunalen Hebesätze und Förderprogramme aber nicht.

Häufige Fragen zu Erlangen

Wie hoch ist der Kaufpreisfaktor in Erlangen?

Aus 4.500 €/m² Kaufpreis und 11,50 €/m² Kaltmiete ergibt sich für Erlangen ein Kaufpreisfaktor von 32,6 — so viele Jahresnettokaltmieten stecken rechnerisch im Kaufpreis. Als grobe Orientierung gelten Werte unter 25 als günstig, 25 bis 30 als unauffällig und über 30 als ambitioniert. Die Zahl beruht auf Ortsdurchschnitten und ersetzt keine Bewertung eines konkreten Objekts.

Ab welchem Kaufpreisfaktor ist eine Wohnung in Erlangen zu teuer?

Eine feste Grenze gibt es nicht — aussagekräftiger ist der Abstand zum örtlichen Niveau von 32,6. Liegt ein Angebot deutlich darüber, müsste die Differenz über Mietsteigerung oder Wertzuwachs hereinkommen, und beides lässt sich nicht vorhersagen. Je höher der Faktor, desto länger dauert es, bis die Nettokaltmiete den Kaufpreis rechnerisch zurückgespielt hat.

Wie berechne ich den Kaufpreisfaktor für ein konkretes Objekt?

Kaufpreis geteilt durch die Jahresnettokaltmiete — ohne Betriebskosten, ohne Stellplatz, ohne Möblierung. Weil sich die Fläche dabei herauskürzt, landet jede Wohnung, die genau dem Ortsdurchschnitt von 4.500 €/m² und 11,50 €/m² entspricht, beim Ortsfaktor 32,6. Weicht dein Angebot davon ab, liegt das an Baujahr, Zustand und Mikrolage — nicht am Rechenweg.

Warum unterscheidet sich der Kaufpreisfaktor in Erlangen von Nachbarorten?

Der Faktor mischt zwei Märkte, die sich unabhängig voneinander bewegen: Kaufpreise reagieren auf Zinsen und die Nachfrage von Kapitalanlegern, Mieten auf Einkommen und Neubauvolumen vor Ort. In Erlangen treffen 4.500 €/m² auf 11,50 €/m². Orte in Bayern mit ähnlichem Mietniveau, aber geringerer Investorennachfrage liegen deshalb häufig niedriger.

Allgemeine Informationen

Kaufpreisfaktor Rechner 2026: Immobilienbewertung & Rendite

Kaufpreisfaktor: Die wichtigste Kennzahl für Immobilien

Der Kaufpreisfaktor ist die schnellste Methode, um zu prüfen, ob eine Immobilie fair bewertet ist. Er vergleicht Kaufpreis und Miete – unabhängig von Quadratmetern oder Ausstattung. Ein Blick auf den Faktor sagt mehr als 10 Gutachten.

Kaufpreisfaktor nach Regionen (Durchschnitt)

Teure Märkte (Faktor 25-35)

  • München: 30-35
  • Frankfurt: 25-30
  • Hamburg: 25-28
  • Stuttgart: 25-28

Renditeschwach, aber stabile Wertentwicklung

Renditestarke Märkte (Faktor 15-22)

  • Ostdeutschland: 15-20
  • Ruhrgebiet: 18-22
  • Ländliche Regionen: 16-22
  • Kleinstädte: 18-23

Höhere Rendite, aber höhere Risiken

Von Kaufpreisfaktor zu Rendite

Kaufpreisfaktor Bruttorendite Bewertung
15 6,7% Sehr attraktiv (selten)
20 5,0% Attraktiv
25 4,0% Durchschnitt (Großstädte)
30 3,3% Renditeschwach (Top-Lagen)

Wichtig: Faktor ist nicht alles

Ein niedriger Kaufpreisfaktor in einer strukturschwachen Region kann riskanter sein als ein hoher Faktor in einer wachstumsstarken Stadt. Betrachte immer auch Lage, Mietnachfrage und Infrastruktur.

Kaufpreisfaktor vs. Mietrendite

Kaufpreisfaktor und Mietrendite sind zwei Seiten derselben Medaille. Sie beschreiben beide das Verhältnis von Kaufpreis zu Miete, nur aus unterschiedlichen Perspektiven:

  • Kaufpreisfaktor: Wie viele Jahresmieten entspricht der Kaufpreis? (Faktor 20 = 20 Jahresmieten)
  • Mietrendite: Welche prozentuale Rendite erzielt man auf den Kaufpreis? (5% = 5% des Kaufpreises als Miete pro Jahr)

Umrechnung: Rendite = 100 / Kaufpreisfaktor. Bei Faktor 20 ergibt das 5% Rendite, bei Faktor 25 sind es 4%.

Der Kaufpreisfaktor ist intuitiver: Je niedriger, desto besser. Bei der Rendite muss man denken: Je höher, desto besser. Daher bevorzugen viele Investoren den Faktor.

Historische Entwicklung der Kaufpreisfaktoren

Die Kaufpreisfaktoren haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert:

  • 1990er Jahre: Faktoren von 10-15 waren in vielen Regionen üblich
  • 2000er Jahre: Steigerung auf 15-20 in den meisten Städten
  • 2010er Jahre: Explosion der Faktoren in Metropolen auf 25-35
  • 2020er Jahre: Stabilisierung auf hohem Niveau, teilweise leichte Korrekturen bei steigenden Zinsen

Diese Entwicklung spiegelt den allgemeinen Immobilienboom wider. Was früher als teuer galt (Faktor 20), ist heute in vielen Städten der Normalfall.

Kaufpreisfaktor in verschiedenen Immobilientypen

Der Faktor variiert je nach Art der Immobilie:

Immobilientyp Typischer Faktor Besonderheiten
Eigentumswohnung (Klein) 25-35 Hohe Nachfrage, geringe Rendite
Mehrfamilienhaus 18-25 Bessere Rendite, höherer Aufwand
Gewerbeimmobilie 12-20 Höhere Rendite, aber höheres Risiko
Studentenwohnung 20-28 Stabile Nachfrage, höherer Verwaltungsaufwand

Kritik am Kaufpreisfaktor

Der Kaufpreisfaktor ist eine nützliche Faustregel, aber er hat Grenzen:

  • Keine Berücksichtigung von Kosten: Instandhaltung, Verwaltung, Leerstand werden nicht einbezogen
  • Keine Wertentwicklung: Steigende oder fallende Immobilienpreise werden ignoriert
  • Keine Finanzierungskosten: Zinsen für Kredite fließen nicht ein
  • Statische Betrachtung: Mietsteigerungen oder -senkungen werden nicht berücksichtigt

Daher sollte der Kaufpreisfaktor immer zusammen mit anderen Kennzahlen (Nettorendite, Cashflow, Lageanalyse) betrachtet werden.

Kaufpreisfaktor in der Praxis anwenden

So nutzt du den Kaufpreisfaktor bei der Immobiliensuche:

  1. Marktdurchschnitt ermitteln: Recherchiere typische Faktoren für die gewünschte Region
  2. Exposés filtern: Sortiere Angebote mit zu hohem Faktor aus
  3. Verhandlungsbasis: Nutze den Faktor als Argument bei Preisverhandlungen
  4. Vergleich: Vergleiche verschiedene Objekte anhand des Faktors
  5. Risikoeinschätzung: Sei vorsichtig bei Faktoren unter 15 (Warum so günstig?)

Kaufpreisfaktor und Zinsentwicklung

Bei steigenden Zinsen werden hohe Kaufpreisfaktoren problematisch. Wenn der Kreditzins über der Mietrendite liegt, entsteht ein negativer Hebel:

  • Beispiel: Kaufpreisfaktor 25 (= 4% Rendite), Kreditzins 5%
  • Ergebnis: Du zahlst 5% Zinsen, bekommst aber nur 4% Miete
  • Folge: Negativer Cashflow, trotz "guter" Immobilie

Daher sollten bei höheren Zinsen nur noch niedrigere Kaufpreisfaktoren (unter 20) akzeptabel sein.

Fazit: Der Kaufpreisfaktor als Kompass

Der Kaufpreisfaktor ist ein unverzichtbares Werkzeug für jeden Immobilieninvestor. Er gibt schnell Orientierung und hilft, überhöhte Preise zu erkennen. Aber er ist nur ein Teil des Puzzles – eine fundierte Entscheidung erfordert immer die Betrachtung mehrerer Faktoren.

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