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Lokale Berechnung · Bayern

Mietrendite in Augsburg berechnen: Lohnt sich das Investment?

Mietrendite in Augsburg: 12,50€/m² Miete bei 5.200€/m² Kaufpreis. Bruttorendite & Nettorendite berechnen.

Augsburg

Augsburg liegt in Bayern. Hier gelten lokale Bedingungen, die in die Berechnung einfließen.

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen in Augsburg

Die Bruttomietrendite in Augsburg liegt bei rund 2,88 % — berechnet aus 12,50 €/m² Kaltmiete und 5.200 €/m² Kaufpreis. Nach Abzug von Kaufnebenkosten (3,5 % Grunderwerbsteuer in Bayern) und laufenden Kosten bleibt netto meist 1–1,5 Prozentpunkte weniger.

Kaltmiete/m²

12,50 €

Kaufpreis/m²

5.200 €

Grunderwerbsteuer

3.5 %

Was bedeutet das für Augsburg konkret?

Die Lebenshaltungskosten in Augsburg und Bayern sind ein wichtiger Faktor für deine Planung. Mit einem Strompreis von 38,6 ct/kWh liegt Augsburg 1,0 % niedriger als der Bundesschnitt. Bei 240 Heiztagen pro Jahr und -13 °C Norm-Außentemperatur bestimmt das regionale Klima maßgeblich, welche Heiz- und Energiestrategie für dich rational ist.

Praktische Tipps für Augsburg

  • Strompreis in Augsburg: 38,6 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Augsburg: 11,4 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.200 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 5.200 €/m² und Kaltmiete 12,50 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 34,7.
  • Wasserhärte in Augsburg: 15 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Regionale Bedingungen in Bayern

  • Globalstrahlung: 1200 kWh/m²/Jahr (6,1 % höher als der Bundesschnitt).
  • Norm-Außentemperatur: -13 °C – Grundlage der Heizlast nach DIN EN 12831.
  • Heiztage: 240 pro Jahr – beeinflusst direkt die Heizkosten.
  • Niederschlag: 950 mm/Jahr – relevant für Regenwasser-Nutzung.
  • Grunderwerbsteuer: 3.5 % in Bayern.
  • Topografie: hügelig – wichtig für Fahrrad-Pendeln und E-Auto-Reichweite.
  • E-Lade-Infrastruktur: 1,9 Ladepunkte / 1.000 EW.

Städte in der Nähe von Augsburg

Die nächstgelegenen Städte mit eigener Berechnung sind Friedberg (7 km), Aichach (20 km) und Fürstenfeldbruck (30 km). Innerhalb dieser Entfernung sind Klima und Marktpreise vergleichbar — die kommunalen Hebesätze und Förderprogramme aber nicht.

Häufige Fragen zu Augsburg

Wie hoch ist die Mietrendite in Augsburg?

Zwölf Monatsmieten zu 12,50 €/m², gemessen an 5.200 €/m² Kaufpreis, ergeben für Augsburg eine Bruttomietrendite von rund 2,88 %. Das ist eine Beispielrechnung mit Ortsdurchschnitten — Baujahr, Zustand und Mikrolage verschieben das Ergebnis in beide Richtungen. Als Zusage für ein konkretes Objekt taugt der Wert nicht.

Was bleibt in Augsburg von der Bruttorendite netto übrig?

Von den 2,88 % gehen Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis und nicht umlagefähige Kosten ab. Als Faustregel liegt die Nettorendite dadurch rund ein bis anderthalb Prozentpunkte darunter. Für die Instandhaltung ist ein Planungsansatz von etwa 1 % des Gebäudewerts pro Jahr gängig, bei unsanierten Altbauten eher mehr.

Wie stark drücken die Kaufnebenkosten die Rendite in Bayern?

Zur Grunderwerbsteuer von 3,5 % in Bayern kommen Notar und Grundbuch sowie meist eine Maklerprovision — zusammen häufig rund ein Zehntel des Kaufpreises. Diese Summe gehört in den Nenner der Renditerechnung, sonst fällt das Ergebnis zu optimistisch aus. Aus 2,88 % Bruttorendite wird dadurch grob ein Zehntel weniger, bevor laufende Kosten überhaupt berücksichtigt sind. Den Steuersatz legt das jeweilige Bundesland fest, er kann sich ändern.

Wie wirkt sich die Grundsteuer in Augsburg auf die Mietrendite aus?

Augsburg legt den Hebesatz für Grundsteuer B selbst fest; er liegt bei 555 %. Bei vermieteten Wohnungen ist die Grundsteuer über die Betriebskostenabrechnung umlagefähig, sofern der Mietvertrag die Umlage vorsieht — dann trifft sie die Rendite kaum. Bei Leerstand bleibt sie dagegen beim Eigentümer und mindert sie unmittelbar. Den konkreten Betrag für ein Objekt nennt der Grundsteuerbescheid; Fragen dazu beantwortet die Kommune.

Allgemeine Informationen

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen

Mietrendite: Die wichtigste Kennzahl für Immobilien-Investoren

Wer in Mietimmobilien investiert, will eine Rendite erzielen. Doch wie misst man diese Rendite korrekt? Die Mietrendite ist die zentrale Kennzahl – aber es gibt verschiedene Arten, sie zu berechnen.

Bruttorendite: Die grobe Orientierung

Die Bruttorendite ist die einfachste Form der Renditeberechnung. Sie setzt die Jahresmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis.

Formel Bruttorendite

Bruttorendite = (Jahresmiete / Kaufpreis) × 100

Beispiel: Jahresmiete 18.000€ / Kaufpreis 400.000€ = 4,5% Bruttorendite

Nettorendite: Das wahre Bild

Die Nettorendite zieht alle laufenden Kosten ab. Sie zeigt, was wirklich übrig bleibt.

Formel Nettorendite

Nettorendite = (Jahresmiete - Betriebskosten) / Gesamtkapital × 100

Beispiel: (18.000€ - 4.000€) / 400.000€ = 3,5% Nettorendite

Welche Kosten zählen zur Nettorendite?

Betriebskosten (umlagefähig)

  • Grundsteuer
  • Versicherung (Gebäude)
  • Müllgebühren
  • Straßenreinigung
  • Schornsteinfeger
  • Wartung Aufzug

Werden vom Mieter übernommen

Nicht umlagefähige Kosten

  • Verwaltungskosten (ca. 3%)
  • Instandhaltung (ca. 1%)
  • Mietausfallrisiko (ca. 2%)
  • Leerstandsrisiko (ca. 3%)
  • Finanzierungskosten
  • Rücklagen

Trägt der Vermieter allein

Rendite-Einordnung nach Region

Region Bruttorendite Kaufpreisfaktor Bewertung
München, Frankfurt 2,5-3,5% 28-40 Sehr niedrig
Hamburg, Berlin, Stuttgart 3,0-4,5% 22-33 Niedrig
Mittelstädte (B-Kategorien) 4,5-6,0% 17-22 Gut
Kleinstädte, ländlich 6,0-8,0% 12-17 Sehr gut

Cashflow: Die entscheidende Kennzahl

Rendite ist wichtig, aber Cashflow ist entscheidend. Eine positive Cashflow-Immobilie finanziert sich selbst.

Cashflow-Berechnung

Mieteinnahmen (monatlich) + 1.500 €
Nicht umlagefähige Kosten - 200 €
Finanzierung (Tilgung + Zins) - 800 €
Cashflow + 500 €/Monat

Leverage: Hebel durch Fremdkapital

Mit Fremdkapital (Hypothek) kannst du deine Rendite hebeln. Das nennt man Leverage-Effekt.

Ohne Leverage (100% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 400.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten: 5.000€
  • Rendite: 3,75%

Mit Leverage (20% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 80.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten + Zinsen: 12.000€
  • Rendite auf EK: 10,0%

Risiken bei der Mietrendite

  • Leerstand: Keine Miete, aber laufende Kosten. Rücklagen bilden!
  • Mietausfall:>Mieter zahlt nicht. Mahnverfahren, Räumungsklage – dauert Monate.
  • Instandhaltung: Große Reparaturen (Dach, Heizung) können die Rendite eines Jahres auffressen.
  • Zinsänderung: Bei variabler Finanzierung steigen die Kosten.
  • Wertverlust: Immobilienpreise können sinken (siehe 2022-2024).

Steuerliche Aspekte

Mieteinnahmen sind steuerpflichtig. Aber: Viele Kosten lassen sich absetzen.

Steuerpflichtige Einnahmen

  • Kaltmiete (voll)
  • Nebenkosten-Umlage (ohne Weiterleitung)

Absetzbare Kosten

  • Grundsteuer
  • Versicherungen
  • Instandhaltung
  • Verwaltung
  • Finanzierungszinsen
  • Abschreibung (2%)

Tipp: Rendite ist nicht alles

Eine Immobilie mit 3% Rendite in einer wachsenden Stadt kann besser sein als eine mit 7% in einer schrumpfenden Region. Standort, Infrastruktur, Bevölkerungsentwicklung und Objektzustand sind mindestens so wichtig wie die reine Renditezahl.

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