Zum Inhalt springen
Lokale Berechnung · Baden-Württemberg

Kaufpreisfaktor in Reutlingen: Marktbewertung (2026)

Kaufpreisfaktor Rechner für Reutlingen: mit eigenen Werten rechnen. Voreinstellung: Richtwerte Baden-Württemberg — stadt-eigene Daten liegen noch nicht vor.

Reutlingen

Reutlingen liegt in Baden-Württemberg und hat etwa 116.878 Einwohner. Hier gelten lokale Bedingungen, die in die Berechnung einfließen.

Lokale Daten für Reutlingen

Richtwert
Kaufpreis/m²
4.200 €
Kaltmiete/m²
11,20 €

Für Reutlingen liegen uns noch keine stadt-eigenen Werte vor. Angezeigt und im Rechner voreingestellt ist der Richtwert für Baden-Württemberg — kein Wert dieser Kommune.

Kaufpreisfaktor Rechner 2026: Immobilienbewertung & Rendite in Reutlingen

In Reutlingen liegt der Kaufpreisfaktor bei 31,3 (= 4.200 €/m² Kaufpreis durch 12 Jahresmieten von 11,20 €/m²). Werte unter 25 gelten als günstig, über 30 als überteuert.

Kaufpreis/m²

4.200 €

Richtwert Baden-Württemberg

Kaltmiete/m²

11,20 €

Richtwert Baden-Württemberg

Woher die Zahlen für Reutlingen stammen

Für Reutlingen liegen uns bislang keine stadt-eigenen Werte zu diesem Thema vor. Die folgenden Angaben sind Richtwerte für Baden-Württemberg und dienen dem Rechner als Voreinstellung – eigene Werte lassen sich überall überschreiben.

Praktische Tipps für Reutlingen

  • Strompreis in Reutlingen: 38,4 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Reutlingen: 11,7 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.200 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 4.200 €/m² und Kaltmiete 11,20 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 31,3.
  • Wasserhärte in Reutlingen: 14 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Relevante Kennzahlen

  • Kaufpreis/m²: 4.200 € (Richtwert Baden-Württemberg) durchschnittlicher Kaufpreis pro m².
  • Kaltmiete/m²: 11,20 € (Richtwert Baden-Württemberg) durchschnittliche Kaltmiete pro m².

Städte in der Nähe von Reutlingen

Die nächstgelegenen Städte mit eigener Berechnung sind Metzingen (11 km), Mössingen (20 km) und Nürtingen (21 km). Innerhalb dieser Entfernung sind Klima und Marktpreise vergleichbar — die kommunalen Hebesätze und Förderprogramme aber nicht.

Häufige Fragen zu Reutlingen

Wie hoch ist der Kaufpreisfaktor in Reutlingen?

Aus 4.200 €/m² Kaufpreis und 11,20 €/m² Kaltmiete ergibt sich für Reutlingen ein Kaufpreisfaktor von 31,3 — so viele Jahresnettokaltmieten stecken rechnerisch im Kaufpreis. Als grobe Orientierung gelten Werte unter 25 als günstig, 25 bis 30 als unauffällig und über 30 als ambitioniert. Die Zahl beruht auf Ortsdurchschnitten und ersetzt keine Bewertung eines konkreten Objekts.

Ab welchem Kaufpreisfaktor ist eine Wohnung in Reutlingen zu teuer?

Eine feste Grenze gibt es nicht — aussagekräftiger ist der Abstand zum örtlichen Niveau von 31,3. Liegt ein Angebot deutlich darüber, müsste die Differenz über Mietsteigerung oder Wertzuwachs hereinkommen, und beides lässt sich nicht vorhersagen. Je höher der Faktor, desto länger dauert es, bis die Nettokaltmiete den Kaufpreis rechnerisch zurückgespielt hat.

Wie berechne ich den Kaufpreisfaktor für ein konkretes Objekt?

Kaufpreis geteilt durch die Jahresnettokaltmiete — ohne Betriebskosten, ohne Stellplatz, ohne Möblierung. Weil sich die Fläche dabei herauskürzt, landet jede Wohnung, die genau dem Ortsdurchschnitt von 4.200 €/m² und 11,20 €/m² entspricht, beim Ortsfaktor 31,3. Weicht dein Angebot davon ab, liegt das an Baujahr, Zustand und Mikrolage — nicht am Rechenweg.

Warum unterscheidet sich der Kaufpreisfaktor in Reutlingen von Nachbarorten?

Der Faktor mischt zwei Märkte, die sich unabhängig voneinander bewegen: Kaufpreise reagieren auf Zinsen und die Nachfrage von Kapitalanlegern, Mieten auf Einkommen und Neubauvolumen vor Ort. In Reutlingen treffen 4.200 €/m² auf 11,20 €/m². Orte in Baden-Württemberg mit ähnlichem Mietniveau, aber geringerer Investorennachfrage liegen deshalb häufig niedriger.

Allgemeine Informationen

Kaufpreisfaktor Rechner 2026: Immobilienbewertung & Rendite

Kaufpreisfaktor: Die wichtigste Kennzahl für Immobilien

Der Kaufpreisfaktor ist die schnellste Methode, um zu prüfen, ob eine Immobilie fair bewertet ist. Er vergleicht Kaufpreis und Miete – unabhängig von Quadratmetern oder Ausstattung. Ein Blick auf den Faktor sagt mehr als 10 Gutachten.

Kaufpreisfaktor nach Regionen (Durchschnitt)

Teure Märkte (Faktor 25-35)

  • München: 30-35
  • Frankfurt: 25-30
  • Hamburg: 25-28
  • Stuttgart: 25-28

Renditeschwach, aber stabile Wertentwicklung

Renditestarke Märkte (Faktor 15-22)

  • Ostdeutschland: 15-20
  • Ruhrgebiet: 18-22
  • Ländliche Regionen: 16-22
  • Kleinstädte: 18-23

Höhere Rendite, aber höhere Risiken

Von Kaufpreisfaktor zu Rendite

Kaufpreisfaktor Bruttorendite Bewertung
15 6,7% Sehr attraktiv (selten)
20 5,0% Attraktiv
25 4,0% Durchschnitt (Großstädte)
30 3,3% Renditeschwach (Top-Lagen)

Wichtig: Faktor ist nicht alles

Ein niedriger Kaufpreisfaktor in einer strukturschwachen Region kann riskanter sein als ein hoher Faktor in einer wachstumsstarken Stadt. Betrachte immer auch Lage, Mietnachfrage und Infrastruktur.

Kaufpreisfaktor vs. Mietrendite

Kaufpreisfaktor und Mietrendite sind zwei Seiten derselben Medaille. Sie beschreiben beide das Verhältnis von Kaufpreis zu Miete, nur aus unterschiedlichen Perspektiven:

  • Kaufpreisfaktor: Wie viele Jahresmieten entspricht der Kaufpreis? (Faktor 20 = 20 Jahresmieten)
  • Mietrendite: Welche prozentuale Rendite erzielt man auf den Kaufpreis? (5% = 5% des Kaufpreises als Miete pro Jahr)

Umrechnung: Rendite = 100 / Kaufpreisfaktor. Bei Faktor 20 ergibt das 5% Rendite, bei Faktor 25 sind es 4%.

Der Kaufpreisfaktor ist intuitiver: Je niedriger, desto besser. Bei der Rendite muss man denken: Je höher, desto besser. Daher bevorzugen viele Investoren den Faktor.

Historische Entwicklung der Kaufpreisfaktoren

Die Kaufpreisfaktoren haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert:

  • 1990er Jahre: Faktoren von 10-15 waren in vielen Regionen üblich
  • 2000er Jahre: Steigerung auf 15-20 in den meisten Städten
  • 2010er Jahre: Explosion der Faktoren in Metropolen auf 25-35
  • 2020er Jahre: Stabilisierung auf hohem Niveau, teilweise leichte Korrekturen bei steigenden Zinsen

Diese Entwicklung spiegelt den allgemeinen Immobilienboom wider. Was früher als teuer galt (Faktor 20), ist heute in vielen Städten der Normalfall.

Kaufpreisfaktor in verschiedenen Immobilientypen

Der Faktor variiert je nach Art der Immobilie:

Immobilientyp Typischer Faktor Besonderheiten
Eigentumswohnung (Klein) 25-35 Hohe Nachfrage, geringe Rendite
Mehrfamilienhaus 18-25 Bessere Rendite, höherer Aufwand
Gewerbeimmobilie 12-20 Höhere Rendite, aber höheres Risiko
Studentenwohnung 20-28 Stabile Nachfrage, höherer Verwaltungsaufwand

Kritik am Kaufpreisfaktor

Der Kaufpreisfaktor ist eine nützliche Faustregel, aber er hat Grenzen:

  • Keine Berücksichtigung von Kosten: Instandhaltung, Verwaltung, Leerstand werden nicht einbezogen
  • Keine Wertentwicklung: Steigende oder fallende Immobilienpreise werden ignoriert
  • Keine Finanzierungskosten: Zinsen für Kredite fließen nicht ein
  • Statische Betrachtung: Mietsteigerungen oder -senkungen werden nicht berücksichtigt

Daher sollte der Kaufpreisfaktor immer zusammen mit anderen Kennzahlen (Nettorendite, Cashflow, Lageanalyse) betrachtet werden.

Kaufpreisfaktor in der Praxis anwenden

So nutzt du den Kaufpreisfaktor bei der Immobiliensuche:

  1. Marktdurchschnitt ermitteln: Recherchiere typische Faktoren für die gewünschte Region
  2. Exposés filtern: Sortiere Angebote mit zu hohem Faktor aus
  3. Verhandlungsbasis: Nutze den Faktor als Argument bei Preisverhandlungen
  4. Vergleich: Vergleiche verschiedene Objekte anhand des Faktors
  5. Risikoeinschätzung: Sei vorsichtig bei Faktoren unter 15 (Warum so günstig?)

Kaufpreisfaktor und Zinsentwicklung

Bei steigenden Zinsen werden hohe Kaufpreisfaktoren problematisch. Wenn der Kreditzins über der Mietrendite liegt, entsteht ein negativer Hebel:

  • Beispiel: Kaufpreisfaktor 25 (= 4% Rendite), Kreditzins 5%
  • Ergebnis: Du zahlst 5% Zinsen, bekommst aber nur 4% Miete
  • Folge: Negativer Cashflow, trotz "guter" Immobilie

Daher sollten bei höheren Zinsen nur noch niedrigere Kaufpreisfaktoren (unter 20) akzeptabel sein.

Fazit: Der Kaufpreisfaktor als Kompass

Der Kaufpreisfaktor ist ein unverzichtbares Werkzeug für jeden Immobilieninvestor. Er gibt schnell Orientierung und hilft, überhöhte Preise zu erkennen. Aber er ist nur ein Teil des Puzzles – eine fundierte Entscheidung erfordert immer die Betrachtung mehrerer Faktoren.

Verwandte Rechner

Weiterführende Rechner & Regionen

Städte in der Nähe

Luftlinie ab Ortsmitte · Koordinaten: GeoNames (CC BY 4.0)

Alle Tools für Baden-Württemberg

Förderungen, Strompreise, Grunderwerbsteuer und alle Rechner mit den Werten deines Bundeslandes.

Zum Bundesland-Hub