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Lokale Berechnung · Hamburg

Mietrendite in Hamburg berechnen: Lohnt sich das Investment?

Mietrendite in Hamburg: 18,00€/m² Miete bei 6.400€/m² Kaufpreis. Bruttorendite & Nettorendite berechnen.

Hamburg

Stadtstaat · Hamburg

1.869.473 Einwohner · Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Stand 12/2025

Passt bei „Pendeln in die Stadt“

61 %mittel

Platz 115 von 627 · 6 von 8 Themen mit Daten

Selbst gewichten auf der Karte

Lokale Daten für Hamburg

Kaltmiete/m²
18,00 €
Kaufpreis/m²
6.400 €
Grunderwerbsteuer
5.5 %
±0 %Kaltmiete/m² etwa auf Höhe des Richtwerts Hamburg

Redaktionell gepflegter Wert für Hamburg. Der Quellennachweis wird mit der laufenden Datenerhebung nachgetragen.

Ortsprofil

So lebt es sich in Hamburg

Jede Zahl mit Quelle und Stand. „Besser als 70 %“ heißt: 70 % der verglichenen Städte schneiden bei diesem Punkt schlechter ab. So rechnen wir

Geld und Wohnen

Themenwert 25eher schwach

Arbeit

Themenwert 80sehr gut
  • Arbeitsplätze am Ort580 je 1.000 EinwohnerStatistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 13111-01-03-5, Tabelle 12411-01-01-5) · Stand 06/2025 · eigene Berechnung
    sehr gutbesser als 80 %
    verglichen mit 626 Städten

Unterwegs

Themenwert 100sehr gut

Gesundheit

Themenwert 47mittel

Einkaufen

Daten folgen

Familie

Themenwert 79gut
  • Betreuung unter 351,1 % der Kinder unter 3Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Tabelle 22543-01-02-4, Tabelle 12411-02-03-4) · Stand 03/2024 · eigene Berechnung
    gutbesser als 79 %
    verglichen mit 627 Städten

Umwelt und Ruhe

Themenwert 51mittel

Freizeit

Daten folgen

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen in Hamburg

Die Bruttomietrendite in Hamburg liegt bei rund 3,38 % — berechnet aus 18,00 €/m² Kaltmiete und 6.400 €/m² Kaufpreis. Nach Abzug von Kaufnebenkosten (5,5 % Grunderwerbsteuer in Hamburg) und laufenden Kosten bleibt netto meist 1–1,5 Prozentpunkte weniger.

Kaltmiete/m²

18,00 €

Wert für Hamburg

Kaufpreis/m²

6.400 €

Wert für Hamburg

Grunderwerbsteuer

5.5 %

Wert für Hamburg

Woher die Zahlen für Hamburg stammen

Die folgenden Werte gelten für Hamburg selbst: Kaltmiete/m², Kaufpreis/m² und Grunderwerbsteuer. Sie sind im Rechner voreingestellt und lassen sich überschreiben.

Praktische Tipps für Hamburg

  • Strompreis in Hamburg: 41,2 ct/kWh — Anbieter-Wechsel kann 10–20 % Ersparnis bringen.
  • Gaspreis in Hamburg: 13,0 ct/kWh — bei jährlichem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht das rund 2.600 €.
  • Bei einem Kaufpreis von 6.400 €/m² und Kaltmiete 18,00 €/m² ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 29,6.
  • Wasserhärte in Hamburg: 13 °dH — beeinflusst Spülmaschine, Boiler und Waschmittelbedarf.

Relevante Kennzahlen

  • Kaltmiete/m²: 18,00 € – durchschnittliche Kaltmiete pro m².
  • Kaufpreis/m²: 6.400 € – durchschnittlicher Kaufpreis pro m².
  • Grunderwerbsteuer: 5.5 % – Grunderwerbsteuer – beim Immobilienkauf direkt fällig.

Städte in der Nähe von Hamburg

Die nächstgelegenen Städte mit eigener Berechnung sind Norderstedt (14 km), Reinbek (17 km) und Pinneberg (17 km). Innerhalb dieser Entfernung sind Klima und Marktpreise vergleichbar — die kommunalen Hebesätze und Förderprogramme aber nicht.

Häufige Fragen zu Hamburg

Wie hoch ist die Mietrendite in Hamburg?

Zwölf Monatsmieten zu 18,00 €/m², gemessen an 6.400 €/m² Kaufpreis, ergeben für Hamburg eine Bruttomietrendite von rund 3,38 %. Das ist eine Beispielrechnung mit Ortsdurchschnitten — Baujahr, Zustand und Mikrolage verschieben das Ergebnis in beide Richtungen. Als Zusage für ein konkretes Objekt taugt der Wert nicht.

Was bleibt in Hamburg von der Bruttorendite netto übrig?

Von den 3,38 % gehen Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis und nicht umlagefähige Kosten ab. Als Faustregel liegt die Nettorendite dadurch rund ein bis anderthalb Prozentpunkte darunter. Für die Instandhaltung ist ein Planungsansatz von etwa 1 % des Gebäudewerts pro Jahr gängig, bei unsanierten Altbauten eher mehr.

Wie stark drücken die Kaufnebenkosten die Rendite in Hamburg?

Zur Grunderwerbsteuer von 5,5 % in Hamburg kommen Notar und Grundbuch sowie meist eine Maklerprovision — zusammen häufig rund ein Zehntel des Kaufpreises. Diese Summe gehört in den Nenner der Renditerechnung, sonst fällt das Ergebnis zu optimistisch aus. Aus 3,38 % Bruttorendite wird dadurch grob ein Zehntel weniger, bevor laufende Kosten überhaupt berücksichtigt sind. Den Steuersatz legt das jeweilige Bundesland fest, er kann sich ändern.

Wie wirkt sich die Grundsteuer in Hamburg auf die Mietrendite aus?

Hamburg legt den Hebesatz für Grundsteuer B selbst fest; er liegt bei 540 %. Bei vermieteten Wohnungen ist die Grundsteuer über die Betriebskostenabrechnung umlagefähig, sofern der Mietvertrag die Umlage vorsieht — dann trifft sie die Rendite kaum. Bei Leerstand bleibt sie dagegen beim Eigentümer und mindert sie unmittelbar. Den konkreten Betrag für ein Objekt nennt der Grundsteuerbescheid; Fragen dazu beantwortet die Kommune.

Allgemeine Informationen

Mietrendite Rechner 2026: Brutto- & Nettorendite berechnen

Mietrendite: Die wichtigste Kennzahl für Immobilien-Investoren

Wer in Mietimmobilien investiert, will eine Rendite erzielen. Doch wie misst man diese Rendite korrekt? Die Mietrendite ist die zentrale Kennzahl – aber es gibt verschiedene Arten, sie zu berechnen.

Bruttorendite: Die grobe Orientierung

Die Bruttorendite ist die einfachste Form der Renditeberechnung. Sie setzt die Jahresmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis.

Formel Bruttorendite

Bruttorendite = (Jahresmiete / Kaufpreis) × 100

Beispiel: Jahresmiete 18.000€ / Kaufpreis 400.000€ = 4,5% Bruttorendite

Nettorendite: Das wahre Bild

Die Nettorendite zieht alle laufenden Kosten ab. Sie zeigt, was wirklich übrig bleibt.

Formel Nettorendite

Nettorendite = (Jahresmiete - Betriebskosten) / Gesamtkapital × 100

Beispiel: (18.000€ - 4.000€) / 400.000€ = 3,5% Nettorendite

Welche Kosten zählen zur Nettorendite?

Betriebskosten (umlagefähig)

  • Grundsteuer
  • Versicherung (Gebäude)
  • Müllgebühren
  • Straßenreinigung
  • Schornsteinfeger
  • Wartung Aufzug

Werden vom Mieter übernommen

Nicht umlagefähige Kosten

  • Verwaltungskosten (ca. 3%)
  • Instandhaltung (ca. 1%)
  • Mietausfallrisiko (ca. 2%)
  • Leerstandsrisiko (ca. 3%)
  • Finanzierungskosten
  • Rücklagen

Trägt der Vermieter allein

Rendite-Einordnung nach Region

Region Bruttorendite Kaufpreisfaktor Bewertung
München, Frankfurt 2,5-3,5% 28-40 Sehr niedrig
Hamburg, Berlin, Stuttgart 3,0-4,5% 22-33 Niedrig
Mittelstädte (B-Kategorien) 4,5-6,0% 17-22 Gut
Kleinstädte, ländlich 6,0-8,0% 12-17 Sehr gut

Cashflow: Die entscheidende Kennzahl

Rendite ist wichtig, aber Cashflow ist entscheidend. Eine positive Cashflow-Immobilie finanziert sich selbst.

Cashflow-Berechnung

Mieteinnahmen (monatlich) + 1.500 €
Nicht umlagefähige Kosten - 200 €
Finanzierung (Tilgung + Zins) - 800 €
Cashflow + 500 €/Monat

Leverage: Hebel durch Fremdkapital

Mit Fremdkapital (Hypothek) kannst du deine Rendite hebeln. Das nennt man Leverage-Effekt.

Ohne Leverage (100% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 400.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten: 5.000€
  • Rendite: 3,75%

Mit Leverage (20% Eigenkapital)

  • Kaufpreis: 400.000€
  • Eigenkapital: 80.000€
  • Jahresmiete: 20.000€
  • Kosten + Zinsen: 12.000€
  • Rendite auf EK: 10,0%

Risiken bei der Mietrendite

  • Leerstand: Keine Miete, aber laufende Kosten. Rücklagen bilden!
  • Mietausfall: Mieter zahlt nicht. Mahnverfahren, Räumungsklage – dauert Monate.
  • Instandhaltung: Große Reparaturen (Dach, Heizung) können die Rendite eines Jahres auffressen.
  • Zinsänderung: Bei variabler Finanzierung steigen die Kosten.
  • Wertverlust: Immobilienpreise können sinken (siehe 2022-2024).

Steuerliche Aspekte

Mieteinnahmen sind steuerpflichtig. Aber: Viele Kosten lassen sich absetzen.

Steuerpflichtige Einnahmen

  • Kaltmiete (voll)
  • Nebenkosten-Umlage (ohne Weiterleitung)

Absetzbare Kosten

  • Grundsteuer
  • Versicherungen
  • Instandhaltung
  • Verwaltung
  • Finanzierungszinsen
  • Abschreibung (2%)

Tipp: Rendite ist nicht alles

Eine Immobilie mit 3% Rendite in einer wachsenden Stadt kann besser sein als eine mit 7% in einer schrumpfenden Region. Standort, Infrastruktur, Bevölkerungsentwicklung und Objektzustand sind mindestens so wichtig wie die reine Renditezahl.

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